Kreuzfahrt auf der Rhone mit der A-ROSA Luna auf Saone und Rhone bis in die Provence

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© Elenarts - shutterstock.com

Sonnenschein, ein Lächeln, und natürlich eine Rose gibt es zur Begrüßung: Herzlich und warm ist der Empfang an Bord der A-ROSA Luna, ebenso wie die Farben Rot, Orange und Gelb, die sich im gesamten Einrichtungskonzept wiederfinden. Lyon, der Start- und Zielpunkt der Kreuzfahrt, liegt am Zusammenfluss von Rhône und Saône: Zunächst fährt der Flusskreuzer auf der Saône nach Norden und anschließend auf der Rhône nach Süden in die Provence.

Kreuzfahrt auf der Rhone

Bereits in der Nacht erreicht das Schiff Mâcon. Eine uralte Steinbrücke führt geradewegs in das Herz der Stadt, in der der Dichter Alphonse de Lamartine geboren wurde. Üppiger Blumenschmuck unterstreicht den südländischen Charakter des Städtchens mit seinen hübschen Kirchen und Gebäuden aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die sich malerisch in der Saône spiegeln. Den Ausflug zum Weinmuseum sollte man nicht verpassen, denn der Patron des Hauses ist gleichzeitig Weinproduzent: George Dubœuf zeigt den Besuchern in der Ausstellung mit multimedialer Unterstützung die ganze Welt des Weins – von der klassischen Böttcherei bis zur modernen Vinifizierung, von Korken bis zur Rebenvielfalt – natürlich mit einem Probierschluck!

Kreuzfahrt auf der Rhone

Wer am nächsten Tag die Wahl hat, hat die Qual: Von der nächsten Station, Chalon-sur-Saône, beginnen viele Ausflüge: eine entspannende Fahrradtour entlang des Chemin Vert, die Jeeptour ins Burgund – doch Weinliebhaber entscheiden sich für die Tour nach Beaune. Vorbei geht es an berühmten Orten, deren Namen man von Weinetiketten kennt: Pommard, Mersault, Chassagne und Puligny. In Beaune selbst lohnt ein Altstadtbummel und die Besichtigung des Hôtel Dieu, ein ehemaliges Krankenhaus aus dem 15. Jahrhundert.

Kreuzfahrt auf der Rhone

Am Nachmittag legt das Schiff ab, während Wellnessfans den Anblick der vorbeiziehenden Landschaft aus der Panoramasauna genießen. Massagen, Gesichtsbehandlungen – wer will, kann sich nach Herzenslust verwöhnen lassen.

Lyon wird gerne „Welthauptstadt der Gastronomie“ genannt; weltberühmte Küchenchefs wie Bocuse, Lacombe oder Orsi haben dazu beigetragen. Schon ein Gang durch die Markthallen macht Appetit. Oder wie wäre es mit einer Stadtrundfahrt per Rad? Um 16 Uhr geht es zurück an Bord und weiter nach Avignon, wo die  Arosa Luna am Mittag des nächsten Tages festmacht.

Unwillkürlich liegt das Lied „Sur le pont d´Avignon“ auf den Lippen. Der Stadtrund-gang durch die verwinkelten Gassen der Altstadt bis hinauf zum Papstpalast lässt sich gut auf eigene Faust bestreiten. Genießer kommen beim abendlichen Ausflug zum Chateau de Beaucastei auf ihre Kosten. Am Stammsitz der Familie Perrin wird ein zehngängiges Degustationsmenü serviert – mit dem jeweils passenden Wein zu jedem einzelnen Gericht.

Bis zum Mittag des Folgetages liegt die Arosa Luna noch am Anleger in Avignon. Zeit genug, um sich das berühmte Brückenüberbleibsel der Pont St. Bénézet anzusehen. In einem herrlichen Palais aus dem 17. Jahrhundert und einem ebenso schönen Garten stellt das Musée Calvet Gemälde und Skulpturen aus dem 15. bis 20. Jahrhundert aus.

Kreuzfahrt auf der Rhone

Am Nachmittag trifft das Schiff in Arles ein. Einer der Ausflüge führt nach Aix en Provence. Einladend präsentieren sich die vielen Cafés am mondänen Cours Mira-beau. Wie wäre es mit einem Diabolo, einem erfrischenden Mix aus Grenadine und Limonade? Die Altstadt ist ein Traum, Kunstliebhaber können das Atelier des im-pressionistischen Künstlers Cézanne besichtigen. Ein Klassiker unter den Ausflügen ist eine Jeeptour in die Carmague: Hier ist die Küste noch so ursprünglich wie die weißen Pferde und die Stiere. Südlich von Arles liegen zahlreiche Pferderanchen, so dass sich bei einem weiteren Ausflug „das Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde“ erleben lässt. Viel zu schnell vergeht die Zeit mal wieder, und nach einer guten Woche Genuss für Augen, Leib und Seele endet die Kreuzfahrt ganz im Sinne des „Savoir-vivre“ wieder in Lyon.

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Thomas Rolf

Den Entdeckergeist hat Thomas Rolf vor vielen Jahren bei sich entdeckt. Schon in der Ausbildung zum Reiseverkehrskaufmann Anfang der 90er Jahre haben es ihm insbesondere Kreuzfahrten angetan. Heute ist er quasi ein wandelndes Lexikon, wenn es um Reisen auf dem Wasser geht. Der heutige Geschäftsführer der Astoria Kreuzfahrten-Zentrale selbst favorisiert das Mittelmeer für seine persönliche Kreuzfahrten: Und dies aus ganz einfachen Gründen: „Es gibt viele traumhafte Orte zu entdecken und in zweieinhalb Stunden Flugzeit ist man auf dem Schiff.“

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