Schreckmoment an Bord: A-Rosa Riva steht in Flammen!

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a-rosa riva auf der mosel
© A-Rosa Flussschiff GmbH

Wer auf dem Wasser unterwegs ist denkt wohl kaum daran, dass ein Feuer zur Gefahr werden könnte. Genau dieses Szenario ist jedoch kürzlich auf der A-Rosa Riva eingetreten.

Feueralarm auf der Donau

Gegen 13 Uhr loderten die ersten Flammen auf dem Flusskreuzfahrtschiff A-Rosa Riva. Aus bisher unbekannten Gründen, entstand ein Brandherd im Spa-Bereich, der sich schnell ausbreitete und damit eine Evakuierung des Schiffes unvermeidbar machte.

Erste Meldungen des Unglücks sprachen von mehreren Verletzten. Diese Aussage entpuppte sich jedoch vermeintlich als falsch. Alle 189 Menschen an Bord – darunter 150 Passagiere – wurden rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Einige von ihnen kamen jedoch zur Beobachtung ins Krankenhaus – eine reine Vorsichtsmaßnahme, wie der Betreiber der A-Rosa Riva bescheinigt.

Großeinsatz der Feuerwehr

Insgesamt 17 Feuerwehren beteiligten sich an der umfangreichen Löschaktion. Diverse Schiffe und Boote eilten der A-Rosa Riva zudem zur Hilfe, um die an Bord befindlichen Menschen zu retten. Auch die Notarzthubschrauber „Christophorus 2“ und „Christophorus 15“ waren abgestellt worden. Weitere Unterstützung leistete das Bundesheer.

A-Rosa Riva bleibt fahrtauglich

Das Schiff selbst hat das kurzzeitige Flammeninferno gut überstanden. Nur der Spa-Bereich wurde verwüstet, ansonsten ist das Schiff in einem sehr guten Zustand und wäre auch fahrtüchtig. Bis die A-Rosa Riva ihre Dienste wiederaufnimmt, stehen jedoch selbstverständlich zunächst Renovierungsmaßnahmen an. Zudem muss ermittelt werden, wieso das Feuer an Bord überhaupt ausbrechen konnte, um in Zukunft eine bessere Prävention von derartigen Vorfällen ermöglichen zu können.

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Thomas Rolf

Den Entdeckergeist hat Thomas Rolf vor vielen Jahren bei sich entdeckt. Schon in der Ausbildung zum Reiseverkehrskaufmann Anfang der 90er Jahre haben es ihm insbesondere Kreuzfahrten angetan. Heute ist er quasi ein wandelndes Lexikon, wenn es um Reisen auf dem Wasser geht. Der heutige Geschäftsführer der Astoria Kreuzfahrten-Zentrale selbst favorisiert das Mittelmeer für seine persönliche Kreuzfahrten: Und dies aus ganz einfachen Gründen: „Es gibt viele traumhafte Orte zu entdecken und in zweieinhalb Stunden Flugzeit ist man auf dem Schiff.“

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