Die europäischen Kreuzfahrthäfen gewinnen immer mehr an Bedeutung

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© mihaiulia - shutterstock.com

Die Kreuzfahrtbranche boomt und entsprechend werden immer mehr und immer größere Kreuzfahrthäfen gebaut. Traditionell sind die USA die Hochburg der Kreuzfahrtbranche, doch Europa holt immer weiter auf. Wegen der großen Passagierzahlen kommt es jedoch immer wieder zu Engpässen und zu überlaufenen Häfen. Die Lösung der Reedereien: ein Ausbau der vorhandenen Häfen und moderne Neubauten.

Die europäischen Kreuzfahrthäfen stürmen die Top 10

Wenn nach dem bedeutendsten Kreuzfahrthafen der Welt gefragt wird, fällt in der Regel immer derselbe Name: Miami. Dieser Kreuzfahrthafen im Süden Floridas ist der ideale Dreh- und Angelpunkt für alle Kreuzfahrten in die Karibik. Der Hafen ist gut ausgebaut und bietet Platz für viele und vor allem große Schiffe. Somit ist es möglich, ein hohes Passagieraufkommen zu bewältigen, ohne dass sich die Einheimischen oder Gäste eingeengt fühlen. Dich gefolgt wird der Hafen in Miami von seinen Geschwistern Port Canaveral in Orlando und Port Everglades in Fort Lauderdale, die ebenfalls wahre Größen in der Kreuzfahrtbranche sind.

Diese Fakten zeigen, dass die USA nach wie vor eine Weltmacht bei Kreuzfahrten sind. Nach diesen als „Big 3“bekannten Kreuzfahrthäfen, die das Nonplusultra im Kreuzfahrtbereich darstellen, haben sich jedoch mittlerweile einige europäische Kreuzfahrthäfen einen Namen gemacht. Hier sind insbesondere der Barcelona, Civitavecchia in Rom und Venedig zu nennen. Diese haben in den letzten Jahren an Bedeutung in der Branche gewonnen und andere bedeutende Kreuzfahrthäfen wie den in New York hinter sich gelassen. Hier landen jährlich 2,4 Millionen (Barcelona), 2,19 Millionen (Civitavecchia) und 1,77 Millionen (Venedig) Passagiere.

Europa hat einen Bedarf an größeren und neuen Kreuzfahrthäfen

Sowohl in den USA als auch in Europa brechen die Kreuzfahrtschiffe und die Kreuzfahrthäfen alle Rekorde. Das führt gelegentlich jedoch zu Spannungen. So ist der Kreuzfahrthafen in Venedig direkt in der Stadt gelegen, was den Bewohnern der ohnehin von Touristen bevölkerten Weltstadt einiges Kopfzerbrechen bereitet. Deswegen besteht ein dringender Bedarf an Alternativen, um die Städte zu entlasten und um gleichzeitig der gestiegenen Nachfrage nach Kreuzfahrtangeboten gerecht zu werden. Ähnliches gilt zum Beispiel für Tallinn in Estland und Dubrovnik in Kroatien. Auch hier sind die Passagierzahlen dermaßen gestiegen, dass ein dringender Bedarf nach Ergänzungen und Erweiterungen zu den vorhandenen Kreuzfahrthäfen besteht.

Die Reedereien reagieren auf die gestiegene Nachfrage nach Kreuzfahrten

Die Antwort der Reedereien auf die gestiegenen Passagierzahlen lautet: Ausbau. So werden an beliebten Reisezielen wie Barcelona und Key West die vorhandenen Kreuzfahrthäfen ausgebaut. Dies geschieht beispielsweise mittels Ausbaggern der Hafeneinfahrt. Hierdurch können größere Schiffe den Hafen anlaufen und mehr Passagiere abgefertigt werden. Doch nicht immer ist ein Ausbau vorhandener Hafenanlagen möglich. Deswegen suchen die Kreuzfahrtanbieter gezielt nach neuen Anlaufstellen und Reisezielen. Hier können neue Angebote gemacht und bei Bedarf neue Häfen gebaut werden. Beispiele für solche neuen Anlaufstellen sind Argostoli in Griechenland und Falmouth auf Jamaika. Die Passagiere entdecken auf diese Weise neue Schönheiten der Welt und die vorhandenen Kreuzfahrthäfen in den USA und Europa werden entlastet.

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Julia Korte

Kreuzfahrten sind Ihre Leidenschaft – egal ob auf dem Meer oder dem Fluss. Sie fasziniert diese Urlaubsform, da es die Möglichkeit gibt, innerhalb weniger Tage viele verschiedene Orte zu besuchen und dabei sein Hotelzimmer immer dabei zu haben. Einmal den Koffer auspacken und dann rundum genießen – das gefällt! Neben den großen Kreuzfahrt-Reedereien hat Julia Korte aber auch die „Nischenprodukte“ für sich entdeckt – Hurtigruten steht dabei ganz oben auf der Liste.

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