Exotische Träume mit der Queen Elizabeth

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© Cunard Line

Ich packe meinen Koffer … und nehme Folgendes mit: einen Sonnenhut, Bikinis, Reiselektüre über Südamerika, Neuseeland, Polynesien, die Karibik – und ein dickes Tagebuch, in das ich alle Reise-Erlebnisse eintragen werde … denn diesmal ist das „Koffer“-Spiel kein Party-Spaß sondern wunderbarer Ernst. Die Queen Elizabeth, Luxusliner der Traditionsreederei Cunard, startet am 6. Januar in Southampton zur dreimonatigen Kreuzfahrt „Exotische Ziele 2013“.

Die Häfen klingen wie die Top 30 der weltschönsten Ferienziele, und an Bord liest die Schiffs-Crew ihren Gästen nahezu jeden Wunsch von den Augen ab. Die Reederei verspricht luxuriösen Komfort, modernste Technik, exzellente Gastronomie und hochklassiges Entertainment. Davon können sich die Glücklichen, die diese Reise gebucht haben, gleich an den ersten Tagen überzeugen. Denn nach drei Seetagen bis Madeira, dem letzten europäischem Hafen folgt die Überquerung des
Atlantik.

Meer, Meer und immer mehr Meer! Wird das nicht langweilig? Nein! Auf der Queen Elizabeth kann man sich am Pool, in Bars, edlen Lounges und Clubs wunderbar die Zeit vertreiben, in der zweistöckigen Bibliothek in 6.000 Büchern schmökern, im Bord-Kino bei den Klassikern der Filmgeschichte Nostalgie tanken, im Fitness-Center trainieren, im Royal Spa bei Aromatherapie-Massagen entspannen oder beim Tanzunterricht Lindy Hop- oder Jitterbug-Schritte lernen. Infos und Filme über die nächsten Häfen steigern die Vorfreude.

Ab in die Karibik

Zunächst ist Karibik vom Feinsten angesagt: die Inseln Antigua und Tortola. Strände ohne Ende heißt es, wenn die Queen in St. John’s, der Inselhauptstadt von Antigua, Hof hält. 365 Traumstrände machen die kleine Antilleninsel zum Bade-Paradies. Empfehlenswert ist auch eine Fahrt zum Fort Shirley Heights (18. Jh), wo dem Betrachter die Regenwälder des Nationalparks und die malerisch geschwungenen Sandbuchten an der Küste zu Füßen liegen.

Ein verträumtes Inselparadies ist Tortola, eine der 60 British Virgin Islands. Was die Urlauber erwartet? Feinsandige Strände, ein intakter Regenwald und eine Hauptstadt, die mit ihren gepflegten alten Holzhäusern aussieht wie ein Puppenstübchen. Schöner geht’s eigentlich nicht?! Irrtum, stellt sich schon zwei Tage später auf den Bahamas heraus.

Rund 700 Inseln und 2.400 Cays liegen wie Diamanten im türkisblauen Meer. Ein Eldorado für Segler und Inselhüpfer, das sich auch den Passagieren der Queen Elizabeth von seiner schönsten Seite zeigt. Sie lernen drei grundverschiedene Inseln kennen: das verträumte Eleuthera, das touristisch noch wenig erschlossene Little San Salvador und New Providence, das mit Nassau, der quirligen Hauptstadt der Bahamas, und dem Ferienzentrum Paradise Island verbunden ist.

Willkommen in Florida

Zu den Traum-Destinationen der Karibik gehört auch der US-Sunshine-State Florida. Unser Schiff läuft auf seiner Exotik-Route zweimal Fort Lauderdale an. Das tropische Küstenstädtchen, wegen seiner zahllosen Kanäle und Brücken auch „Venedig Amerikas“ genannt, ist Ausgangspunkt für Ausflüge zu den Everglades und nach Miami.

Ein holländisch-karibischer Mix erwartet die Urlauber auf den A-B-C-Inseln. Die drei niederländischen Antillen vor der Küste Venezuelas eint ihr Status als selbstständige Länder des holländischen Königreiches, doch als Inseln kommen sie sehr unterschiedlich daher. Aruba begeistert mit kilometerlangen Sandstränden im Westen und wilden Felsformationen an der Ostküste. Bonaire ist ein kleines Naturparadies mit 80 Tauchplätzen, Mangrovenwäldern, Salzbergen und 10.000 rosaroten Flamingos. Und Curaçao ist die Größte und Abwechslungsreichste des Insel-Trios, mit einer Postkarten-schönen Hauptstadt Willemstad. Auf deren bunte Giebelhäuser aus dem 17. Jahrhundert hat man vom Schiff im Hafen einen First Class-Logen-Blick.

Mit einer Fahrt durch den Panamakanal verabschiedet sich der Luxusliner vorläufig von der Karibik und nimmt Kurs in Richtung Pazifik. Im 1914 fertig gestellten, 82 km langen Kanal, überbrücken drei große Schleusen von mehr als 300 m Länge den Höhenunterschied zwischen den Meeren. Der Dschungel Mittelamerikas, der künstlich angelegte Gatunsee und die gewaltigen Schleusenvorgänge sorgen für unvergessliche Eindrücke.

Von Costa Rica bis Los Angeles

Über Costa Rica und Mexiko geht es weiter nach Los Angeles. Der berühmte Hollywood Boulevard, Beverly Hills, die Filmstudios und das Grauman’s Chinese Theater mit den Hand- und Fußabdrücken der großen Stars – die „Stadt der Engel“ bietet viele Attraktionen.

Dann endlich erreicht der Luxusliner das Sehnsuchtsziel Hawaii. Erster Hafen: Honolulu auf Oahu, eine der rund 130 vulkanischen Inseln des Archipels. Am Waikiki-Beach tobt das Leben! Aber Ausflüge ins Inselinnere zeigen die wahre Schönheit der Insel: eine abwechslungsreiche Landschaft mit weiten Zuckerrohr- und Ananasfeldern, stillen Tälern und Regenwald.

Nach fünf Seetagen mit viel Zeit für das Reisetagebuch lockt die Inselwelt von Samoa, ein paradiesisches Fleckchen in der Südsee. Tunila ist eine von zwei Inseln auf dem Reiseplan. Ihre Hauptstadt Pago-Pago liegt in einer malerischen Bucht und bezaubert mit wunderbaren Stränden und tropischen Gärten. Der zweite Hafen ist Apia, lebendige Hauptstadt West-Samoas. Von hier startet das Schiff in Richtung Neuseeland. Am 20. Februar läuft die Queen Elizabeth in den Hafen von Auckland ein. Warum die Stadt „City of Sails“ genannt wird, sieht man sofort: weiße Segelboote, soweit das Auge reicht! Einen Einblick in die vulkanische Natur mit Schlammfeldern und Geysiren sowie in die Historie der Maori verschafft ein Ausflug in die Kurstadt Rotorua. Napier, eine der weltweit schönsten Art Déco-Städte, Wellington und Christchurch sind die weiteren Häfen in Neuseeland. Überall ist Gelegenheit für Städtebummel auf eigene Faust und zu Ausflügen in die grandiose Natur des Inselstaates im südlichen Pazifik.

Die Inseln Frankreichs-Polynesien

Sehnsuchtsträume erfüllen sich auch auf den Inseln Französisch-Polynesiens: Papeete ist ein Garten Eden mit weißen Stränden und blauen Lagunen, die Paul Gaugin zu seinen schönsten Bildern inspiriert haben. Den Besuch eines ihm gewidmeten Museums sollte niemand versäumen. Und Bora Bora ist so exotisch und traumschön, wie es der Name verspricht: Palmenstrände, kristallklares Meer und eine intakte Unterwasserwelt. Aber auch Wanderer kommen auf ihre Kosten. Sie spazieren vorbei an Obstgärten, Orchideenfeldern, Wäldern und haushohen Farnen zum Gipfel des Berges Pahia oder zum Mount Oetmanu mit herrlichem Blick über das ganze Atoll. Und immer noch gehen der Natur die Wunder nicht aus: Nach einigen Tagen auf See stehen mit Maui und Hilo zwei weitere hawaiianische Inseln auf dem Tourplan.

Los Angeles wird noch einmal angelaufen, und auch drei südamerikanische Häfen gehören zu den Zielen: Das mexikanische Puerto Vallarta, ein ehemals stilles Fischerdorf, berühmt durch den Kinofilm „Nacht des Leguans“ mit Richard Burton und Liz Taylor, ist Ausgangspunkt für eine Abenteuer-Tour in die Sierra Madre. Nicaraguas Hafen San Juan del Sur bietet Wassersportlern beste Möglichkeiten und lädt zum Bummel über die attraktive Strandpromenade ein. Und in Puntarenas ist Gelegenheit zu Ausflügen in die grandiose Pflanzen- und Tierwelt Costa Ricas.

Noch einmal karibisches Strandvergnügen auf Grand Cayman und in Fort Lauderdale, dann heißt es: „New York, New York!“ als letzter Hafen vor der 7-tägigen Transatlantik-Passage. Am frühen Morgen des 7.4. macht die Queen Elizabeth wieder in Southampton fest. 91 Tage sind vergangen. Tage voller Erlebnisse, die jeder ganz fest im Herzen trägt. Und der eine oder andere wird noch seinen Enkeln aus seinem Reisetagebuch mit dem Titel „Exotische Ziele 2013“ vorlesen.

Daten und Fakten der Queen Elizabeth

Taufe Oktober 2010 durch Königin Elizabeth II
Länge 294 m
Breite 32 m
Tiefgang 8 m
Tonnage 90.900 BRZ
Flagge Bermuda
Kabinen 1.034
Passagiere 2.068
Crew 1.003

 

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Julia Korte

Kreuzfahrten sind Ihre Leidenschaft – egal ob auf dem Meer oder dem Fluss. Sie fasziniert diese Urlaubsform, da es die Möglichkeit gibt, innerhalb weniger Tage viele verschiedene Orte zu besuchen und dabei sein Hotelzimmer immer dabei zu haben. Einmal den Koffer auspacken und dann rundum genießen – das gefällt! Neben den großen Kreuzfahrt-Reedereien hat Julia Korte aber auch die „Nischenprodukte“ für sich entdeckt – Hurtigruten steht dabei ganz oben auf der Liste.

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