Top 5 Kreuzfahrtmythen zu Weihnachten

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© Anton Watman - shutterstock.com

Wahrheit oder alles nur Seemannsgarn? Rund um das Reisen auf hoher See gibt es so allerlei Kreuzfahrtmythen, auch zum Thema Weihnachten, die sich hartnäckig halten. Kreuzfahrten liegen seit Jahren absolut im Trend und doch kursieren nach wie vor diverse Mythen, die rund um die Reiseform und das Bordleben gesponnen werden. Aber was stimmt davon nun wirklich und was ist nur ein Aberglaube oder ein Gerücht? Wir decken auf, was an den Top 5 Kreuzfahrtmythen tatsächlich dran ist.

Mythos 1: An Bord kann gar keine Weihnachtsstimmung aufkommen

Eindeutig falsch, denn zur Weihnachtszeit sprühen die Kreuzfahrtschiffe nur so vor weihnachtlicher Dekoration und festlichem Ambiente. Ein Gang durch das Foyer oder das Hauptrestaurant und schon werden Sie in eine wunderbare Weihnachtsstimmung versetzt, zumal es auch an Bord alles gibt, was an Weihnachten dazugehört. Ein geschmückter Weihnachtsbaum mit Lichterketten und Christbaumkugeln, ein festliches Galadinner an Heiligabend, Bescherung durch den Weihnachtsmann für die Kinder, Adventssingen, ein kleiner Weihnachtsmarkt – die Reedereien lassen sich einiges einfallen, um Ihnen ein unvergessliches und familiäres Weihnachtsfest an Bord zu bereiten.

Mythos 2: Der Weihnachtsbaum wird über Bord geworfen

Ja, dieser Mythos stimmt tatsächlich. Wenn die Weihnachtsbäume nach den Festtagen ausgedient haben, werden sie während einer feierlichen Zeremonie und oftmals unter musikalischer Begleitung über Bord geworfen. Dieser alte Schiffsbrauch wird bis heute auf den Kreuzfahrtschiffen von AIDA und Co befolgt und begeistert auch die Passagiere. Der Legende nach sollen nämlich unerfüllte Wünsche, die zum Teil auch auf einen Wunschzettel geschrieben und an den Baum gehängt werden, von dem Meeresgott Neptun übernommen und erfüllt werden.

Mythos 3: Der Kapitän geht als Letzter von Bord

Dies ist zweifellos eine der besonders weit verbreiteten Kreuzfahrtmythen. Es handelt sich allerdings um einen Ehrenkodex, denn eine eindeutige Regelung sieht das deutsche Seerecht nicht vor. Ein Muss ist es also nicht, dennoch werden wohl die meisten Kapitäne in einem Notfall so handeln, zumal die Oberbefehlshaber auf hoher See grundsätzlich für alles verantwortlich sind, was auf dem Schiff passiert. In einer Notsituation ist der Kapitän dazu verpflichtet, alle notwendigen Maßnahmen anzuordnen, um die Passagiere in das Rettungsboot zu bringen und einen Schiffsbruch zu verhindern. Dazu ist in der Regel die Anwesenheit auf dem Schiff erforderlich. Übrigens sind die Crewmitglieder dazu verpflichtet, an Bord zu bleiben. Sie dürfen das Schiff erst verlassen, wenn es der Kapitän angeordnet hat.

Mythos 4: Zum Abendessen herrscht Krawattenzwang

Nicht immer, denn auf so manchem Schiff geht es inzwischen sportlich-leger zu. Während auf einem Clubschiff ein schickes Freizeit-Outfit ausreicht, sollte es an Bord eines 5-Sterne-Luxusliners schon ein Anzug mit Krawatte oder ein Smoking und für die Dame ein Cocktail- oder Abendkleid sein. Dies gilt übrigens immer für das festliche Kapitänsdinner oder für das Galadinner an Weihnachten. Dann ist grundsätzlich dem Anlass entsprechende, elegante Abendkleidung erwünscht.

Mythos 5: Auf einem Schiff gibt es kein Deck 13

Der Aberglaube rund um die Zahl 13 ist weit verbreitet. Daher sind viele Reedereien dazu übergegangen, auf ihren Schiffen auf Unglückszahlen zu verzichten. So gibt es beispielsweise bei AIDA oder Royal Caribbean in der Tat kein Deck 13.

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Kirsten Fähmel
Als ausgewiesene Kreuzfahrt-Expertin kennt sich Kirsten Fähmel auf den Meeren dieser Welt aus. Ob AIDA, TUI Cruises, Costa oder MSC - zu allen großen Kreuzfahrtveranstaltern auf dem Markt kann sie wertvolle Tipps geben. Für Ihre private Reisen zieht es sie regelmäßig an Bord eines AIDA-Schiffes - und dabei bevorzugt ins Mittelmeer oder den hohen Norden.

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