Mein Schiff setzt in der Küche auf Vielfalt und Service

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„Pro Gesundheit“ heißt die Devise an Bord der Küche der „Mein Schiff“. Dabei werden auch spezielle Ernährungsgewohnheiten und Unverträglichkeiten berücksichtigt. Mit dem neuen All Inclusive Konzept wird auch das Küchenkonzept angepasst.

Seit Mitte Juni ist Christian Wastl, 41, der zweite Küchenchef bei TUI Cruises neben seinem österreichischen Landsmann Rupert Kien. Insgesamt arbeiten 146 Mitarbeiter in der Küche. Hier geht es nicht nur darum, die Gäste mit leckeren Speisen zu versorgen, sondern auch um den Anspruch, ihre besonderen Bedürfnisse zu befriedigen. Daher gibt es etwa ein Allergikertreffen, wo die speziellen Unverträglichkeiten erläutert und entsprechend bei der Speiseplanung berücksichtigt werden. Dass es laktosefreie Milch und Sahne an Bord gibt, ist für Wastl selbstverständlich, ebenso wie die Zubereitung glutenfreier Saucen und Desserts. Aber man will auch den Urlaubern  gerecht werden, die sich einen besonderen Schwerpunkt bei ihren Essgewohnheiten gesetzt haben, etwa durch basische Ernährung. Die Küche gehe immer mehr in Richtung „pro Gesundheit“, so der Österreicher. Das zeigen auch die leichten Vitalmenüs auf der Karte des À la Carte Restaurants „Atlantik“.

Ansonsten ist Vielfalt und die gelebte Serviceorientierung Schwerpunkt auf der Mein Schiff. Das Restaurant „Atlantik“ mit seinen 1.000 Plätzen will durch servierte Menüs dazu beitragen, dass der Gast zur Ruhe kommt und entspannt. Auch wenn der „Run“ auf das Buffetrestaurant Anckelmannsplatz hoch ist, wird im „Atlantik“ seit Kurzem auf Deck 6 ein À la Carte Frühstück angeboten. „Man muss den Gästen erst mal wieder zeigen, dass es so etwas gibt“, erläutert Hoteldirektor Axel Sorger.

Mit dem neuen Premium Alles Inklusive Konzept ab Ende Oktober werden nur noch das Gourmetrestaurant Richard´s, die Sushi-Bar und das Steakrestaurant aufpreispflichtig sein. Man kann also künftig im Gosch Fisch essen oder spanische Kleinigkeiten in der Tapas-Bar, ohne extra dafür zu zahlen. Um die größere Anzahl an Gästen zu bewältigen, werden hier noch einige Umbauten, zum Beispiel für Buffets, vorgenommen.

Axel Sorger erwartet durch das neue Angebot mehr Bewegung auf dem Schiff: „Der Gast kann seinen Aperitif an der Bar trinken, seine Vorspeise im Atlantik einnehmen und zum Hauptgang ins Fischrestaurant gehen.“ Bereits auf vier Reisen hat man das Inklusiv-Konzept, in dem auch viele Getränke enthalten sind, erprobt. Dabei sei der Verzehr in den ersten drei Tagen angestiegen und habe sich dann wieder normalisiert, hat Christian Wastl beobachtet. Irgendwann braucht der Magen auch eine Pause.

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Daniela Huil

Die Büroleiterin der Astoria Kreuzfahrten-Zentrale liebt Kreuzfahrten und kann bereits auf unzählige eigens erlebte Kreuzfahrten zurückblicken. Am liebsten genießt Daniela Huil das Kreuzfahrtleben an Bord der Wohlfühlflotte von TUI Cruises. Besonders in Erinnerung bleibt aber die Reise mit der MS Europa 2 von Singapur bis Rangun: „Eine traumhafte Mischung aus Luxus pur auf dem Schiff und unvergesslichen Eindrücken – von der Dynamik Kuala Lumpurs über die religiöse Vielfalt Ranguns bis hin zur Exotik Indiens.“

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