Asien & Australien mit MS Artania

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© jamesteohart - shutterstock.com

Den Atem der Freiheit spüren auf einem Kontinent, wo Grenzen nur vom Horizont vorgegeben werden – Australien. Den berauschenden Cocktail aus exotischen Gerüchen, Klängen und Farben genießen in einer Inselgruppe, deren bekannteste Urlaubsinsel man sich auf der Zunge zergehen lassen muss: B-a-l-i ! Eingestimmt in einer der aufregendsten Metropolen Asiens – Singapur.

Über die MS Artania

So facettenreich wie die Reise mit ihren vielen Superlativen ist auch das Schiff. Die Artania, der jüngste Flottenzugang von Phoenix Reisen im Hochsee-Bereich, wurde 1984 von der unvergessenen „Lady Di“ – Prinzessin Diana – als Royal Princess getauft, ist also sozusagen geadelt und von königlichem Geblüt. 2011 wurde sie umfangreich renoviert und bietet bei 44.500 BRT, 231 Meter Länge und 29 Meter Breite ungewöhnlich viel Platz für bis zu 1.200 Passagiere, die alle in Außenkabinen untergebracht sind. Nahtlos verschmelzen Meer und Küste mit dem geräumigen Interieur, denn große Panoramafenster und Privatveranden sorgen für das hautnahe Feeling der Freiheit – nicht nur in Australien. Die Bordsprache ist deutsch, das Ambiente kosmopolitisch.

Doch das zeitlose Schiff schafft auf neun Decks weitere traumhafte Erlebnisse. So lassen der „Ausguck“ Schiff voraus und das unverbaute Terrassenheck mit seiner Bar die Herzen maritimer Fans höher schlagen. Wohlfühlen überall. Auf der lichtdurchfluteten Innenpromenade, natürlich im Spa/Wellnessbereich, in der runden Hotel-Lobby mit der Harry’s Bar (very british!) oder in der stylishen Casablanca Lounge. Bequemlichkeit bedeutet auch eine einzige Tischzeit in zwei verschiedenen Restaurants. Großartige Unterhaltung in der Show-Lounge lässt am Abend den Rest der Welt vergessen – und der natürlich-freundliche Service der Mitarbeiter rundet den Genuss ab.

Entspannen und Entdecken

Entspannung ist das oberste Gebot auf dieser unvergesslichen Kreuzfahrt. Dazu gehört bereits die bequeme Anreise mit einer dreitägigen Ruhephase in einemVier-Sterne-Hotel in Singapur, statt in einem anstrengenden Rutsch bis nach Australien durch-
zufliegen. Der Weiterflug von Singapur nach Sydney findet nachts statt, ist also wunderbar bequem und spart Zeit für einen herrlichen ersten Tag an Bord.

In der „Löwenstadt“ Singapur (Singa heißt Löwe, pur heißt Stadt) lernen Sie die sauberste und modernste Metropole Asiens kennen. Wer z.B. einen Zigarettenstummel auf die Straße wirft, zahlt eine hohe Strafe. Singapur ist bekannt als Shoppingparadies. Die Haupteinkaufsmeile ist die Orchard Road. Die beste Aussicht auf den Stadtstaat bietet der Singapur Flyer, das größte Riesenrad der Welt. Die Gondeln schweben bis auf 165 Meter Höhe! Einen grandiosen Blick genießt man auch vom Aussichtsturm auf der vorgelagerten Vergnügungsinsel Sentosa Island mit ihren künstlichen Lagunen. Chinatown mit dem Night Market, Little India, der Nachtzoo oder das historische Viertel Tanjong Pagar – in drei Tagen kann man viel erleben. Und ganz stilecht schlürft man im prächtigen Kolonialhotel Raffles einen Singapur Sling, zu Zeiten der britischen Kronkolonie als Straits Sling bekannt.

Mit der schönsten Lage der Welt an einem Naturhafen rühmt sich Australiens Traumstadt Sydney. Wer kennt nicht die architektonische Meisterleistung ihrer muschelförmigen Oper – übrigens auch ihr Wahrzeichen – und die Harbour Bridge, die sich über den Hafen spannt. Wohl kaum eine Großstadt bietet so viel Lebensgefühl. Fast jeder Einwohner scheint hier ein Segelboot zu besitzen oder an der bekannten Bondi-Beach zum Schwimmen zu gehen. Und es ist wohl auch eine der wenigen Metropolen, in der man arbeitet, um zu leben und nicht umgekehrt.

Ausflüge zu den Blue Mountains

Die Artania bietet neben einer Stadtbesichtigung mit der pittoresken Altstadt „The Rocks“ auch Ausflüge in die Blue Mountains, die seit 2000 größtenteils auf der Liste des UNESCO Weltnaturerbes stehen. Die zahlreichen Eukalyptusarten sondern einen duftenden Dunst ab, der sich wie ein blauer Schleier über die Berge legt und ihnen den Namen verliehen hat. Spannend ist auch das Olympische Dorf, das zu den Olympischen Sommerspielen im Jahr 2000 gebaut wurde, und der Koala-Wildlife-Tierpark, wo man die knuddeligen Tiere bei ihrer Eukalyptusmahlzeit beobachten kann.

Aus der Bucht von Sydney sticht die Artania in See mit Kurs auf Brisbane, von Insidern kurz „Brissie“ genannt, Hauptstadt von Queensland im Nordosten Australiens an der Mündung des Brisbane Rivers in die Korallensee. Dort bietet sich eine weitere Gelegenheit, australische Tiere wie Kängurus, Wombats, Tasmanische Teufel, Dingos und Koalas zu erleben und teilweise sogar zu streicheln – und zwar im größten und ältesten Koalapark, dem Lone Pine Park von 1927, der zu den Top 10 Zoos der Welt zählt. Ein weiteres Highlight ist der zweithöchste Turm der südlichen Halbkugel mit 323 Metern – der Q1 im Surfers Paradise an der Gold Coast. Von der Aussichtsplattform genießen Sie einen fantastischen 360 Grad-Rundumblick. Doch wer den Ayers Rock nicht gesehen hat, war nicht in Australien, sagen die „Aussies“. Der rote Inselberg erhebt sich unmittelbar aus dem flachen Outback und wechselt ständig das Licht – je nach Sonneneinstrahlung. Das Heiligtum der Aboriginees darf allerdings nicht mehr überall bestiegen werden.

Das Great Barrier Reef

Nach dieser fast spirituellen Erfahrung setzt das Great Barrier Reef einen weiteren Akzent auf dieser Reise. Das weltweit größte Riff mit seinen Korallenbänken und einer Vielzahl exotisch bunter Fische ist ein Eldorado für jeden Schnorchler und Taucher. Wer es nicht selber probieren mag, kann die wundersame Meereswelt entweder von einem Semi-Submarine aus entdecken oder in dem großen Unterwasser-Observatorium.

Mit Darwin, der Hauptstadt des Northern Territories, folgt das nächste Highlight. Die Stadt ist umgeben von herrlichen Dünenstränden, ihre Bewohner lieben das Outdoor-Leben. Einen Tagesausflug wert ist der von der UNESCO geschützte Kakadu National Park, in dem die Filme über Crocodile Dundee gedreht wurden. Die Bootsfahrt auf den Yellow Waters führt zu hautnahen Begegnungen mit den Krokodilen, die der Filmheld gezähmt hat und die bis zu sieben Meter groß werden können. Der Park beherbergt auch den berühmten Nourlangie-Rock mit den über 20.000 Jahre alten Felsmalereien der Aboriginees.

Endstation in Indonesien

Nach fünf australischen Häfen und spannenden Ausflügen in den Outbacks verlässt die Artania „down under“ und steuert Indonesien an, wo auf Bali die Traumreise ausklingt. Die Luft ist samtweich und voller Versprechungen. Die westlichste der Sunda-Inseln ist gesäumt von kilometerlangen Sandstränden, während im Hochland grüne Reisterrassen die tropische Landschaft prägen. Dort liegt auch der kleine Künstlerort Ubud, wo sich eine Galerie an die andere reiht. Die gläubigen Balinesen haben zahlreiche Tempel errichtet. Der größte ist der Besakih-Tempel auf dem heiligen Berg Mount Agung.

Mindestens ebenso stark unter die Haut geht der Besuch des Tempels Tanah Lot, der dem Gott des Meeres geweiht ist und den man nur bei Ebbe trockenen Fußes erreichen kann. Besonders prächtig präsentiert er sich im Licht der untergehenden Sonne, wenn die Gläubigen mit Opferschalen voller Blumen und Früchte zum Tempel pilgern. Von einem der Cafés auf dem Kliff kann man das eindrucksvolle Schauspiel am besten beobachten. Nach der Ausschiffung haben Sie gut drei Tage lang Zeit, um die Insel mit ihren liebenswerten Menschen, ihren bunten Märkten und der geruhsamen Hauptstadt Denpasar kennen zu lernen. Es lohnt sich! Oder Sie ruhen sich einfach am herrlichen Sandstrand aus und tauchen ab in den badewannenwarmen Indischen Ozean.

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Daniela Huil

Die Büroleiterin der Astoria Kreuzfahrten-Zentrale liebt Kreuzfahrten und kann bereits auf unzählige eigens erlebte Kreuzfahrten zurückblicken. Am liebsten genießt Daniela Huil das Kreuzfahrtleben an Bord der Wohlfühlflotte von TUI Cruises. Besonders in Erinnerung bleibt aber die Reise mit der MS Europa 2 von Singapur bis Rangun: „Eine traumhafte Mischung aus Luxus pur auf dem Schiff und unvergesslichen Eindrücken – von der Dynamik Kuala Lumpurs über die religiöse Vielfalt Ranguns bis hin zur Exotik Indiens.“

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