Costa Rica – Paradies zwischen den Meeren

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© William Berry - shutterstock.com

Grüne Täler, steile Gebirgsketten und weite Karibikstrände: Costa Rica ist unglaublich vielfältig – auf kleinstem Raum.

Wer dieses Land zum ersten Mal betritt, ist sofort überwältigt – zum einen von der Natur, zum anderen von der Lebensfreude der Menschen. „Pura vida“ (zu Deutsch: wahres Leben), dieses Motto hört man häufig in Cafés, Restaurants und auf der Straße.
Stets verbunden ist es mit einem Lächeln. Die Kunst, den Augenblick zu genießen, scheint den Ticos – wie sich die Costa Ricaner selbst nennen – in die Wiege gelegt zu sein. Nicht umsonst gehören die Bewohner des kleinen Landes, laut World Happiness Report, mit zu den glücklichsten Menschen der Welt – noch vor den Deutschen.

Auf den Märkten des Landes herrscht ab dem späten Vormittag reger Betrieb. Sie geben Besuchern einen ersten Eindruck davon, welche Vielfalt von Fleisch, Obst und Gemüse im Land selbst produziert wird und den Namen Costa Rica („Reiche Küste“) maßgeblich mitbegründet hat. Zitrusfrüchte, Ananas, Bananen, Papayas, Kartoffeln und natürlich Kaffee gibt es hier im Überfluss. Ein Überfluss, von dem der Tourismus natürlich profitiert. Denn in den stets gut geführten Restaurants wird der Gast mit diesen kulinarischen Reichtümern verwöhnt. „Pura vida“ eben.

Doch damit nicht genug der Besonderheiten. Trotz seiner geringen Größe von rund 51.000 Quadratkilometern gibt es in Costa Rica drei Klimazonen: die tropische Tiefebene an beiden Küsten (bis 600 Meter Höhe), die Hochebene im Landesinnern (Meseta Central), die 800 bis 1.600 Meter hoch liegt, und das Hochgebirge. In der Hafenstadt Limón, in der auch die großen Kreuzfahrtschiffe vor Anker gehen, liegt die Durchschnittstemperatur bei etwas über 25 Grad und die Luftfeuchtigkeit bei etwa 87 Prozent.

Die Hafenstadt erlangte als Umschlagplatz für Ananas und Bananen Weltruf. Von hier aus schlängeln sich verschlungene Straßen durchs Bergland und erinnern dabei fast ein wenig an Südtirol, wären da nicht die Kaffeeplantagen mit ihrem satten Grün an den Berghängen. Unweit von Limon befindet sich der Cahuita-Nationalpark.

Costa Rica istock_bearbeitetHier steht nebst den schönen karibischen Stränden natürlich auch die Flora und Fauna im Zentrum des Interesses. Es können unter anderem verschiedene Affenarten, Nasenbären, Leguane und zahlreiche Vogelarten beobachtet werden. Besonders erwähnenswert sind die Regenbogen-Tukane, die man mit etwas Glück zu Gesicht bekommt. Am palmengesäumten Strand kann man die Sonne und das Meer genießen, während man den Rhythmen von Salsa und Reggae lauscht.

Um der Natur besonders nah zu kommen, wurden vielerorts im Regenwald Baumwipfelpfade eingerichtet. Auf schwankenden Hängebrücken kommt man so auch als Tourist dem quirligen Leben auf der obersten Baumebene sehr nahe. Schillernde Tukane, bunte Aras und schwarze Truthähne zeigen sich in ihrem gewohnten Lebensraum von den Eindringlingen unbeeindruckt. Kreisende Geier hoffen auf einen leckeren Happen, Blattschneideameisen rennen geschäftig die Stämme rauf und runter, unterschiedlichste Schmetterlinge und Vögel huschen durch das dunkle Grün. Eine unglaubliche Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten lebt hier oben in luftiger Höhe. Dabei erfassen ungeübte Augen nur einen Bruchteil.

Costa Rica ist somit ein ganz besonderes Reiseziel für Abenteuerlustige, aber auch für Genießer gleichermaßen.

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Thomas Rolf

Den Entdeckergeist hat Thomas Rolf vor vielen Jahren bei sich entdeckt. Schon in der Ausbildung zum Reiseverkehrskaufmann Anfang der 90er Jahre haben es ihm insbesondere Kreuzfahrten angetan. Heute ist er quasi ein wandelndes Lexikon, wenn es um Reisen auf dem Wasser geht. Der heutige Geschäftsführer der Astoria Kreuzfahrten-Zentrale selbst favorisiert das Mittelmeer für seine persönliche Kreuzfahrten: Und dies aus ganz einfachen Gründen: „Es gibt viele traumhafte Orte zu entdecken und in zweieinhalb Stunden Flugzeit ist man auf dem Schiff.“

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