Terminal am Schwedenkai in Kiel eröffnet

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© Coqrouge - shutterstock.com

Kiel hat mit dem Terminal am Schwedenkai ein neues architektonisches Highlight. Nach knapp zweijähriger Bauzeit wurde das neue 13-geschossige Gebäude am 1. Oktober im Rahmen eines Festaktes  offiziell eingeweiht.

Peter Harry Carstensen, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Torsten Albig, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Kiel, Dan Sten Olsson, CEO der Stena AB, und Dr. Dirk Claus, Geschäftsführer der Seehafen Kiel GmbH & Co. KG, durchtrennten in einem symbolischen Akt gemeinsam das Band zur Passagierebene und eröffneten so den Neubau. Dirk Claus: „Ein großer Tag für den Kieler Seehafen. Der neue Schwedenkai unterstreicht unsere Position als einer der beliebtesten deutschen Passagierhäfen und erstklassiger Umschlagsplatz für Stückgüter.“

Dirk Claus: „Mit dem neuen  Schwedenkai fügen wir dem Kieler Stadtbild sicherlich ein architektonisch hochwertiges und gleichzeitig sehr funktionales Gebäude hinzu.“  Kern des Gebäudes sind leistungsfähige Abfertigungseinrichtungen für den Passagier- und Güterverkehr in den unteren Etagen. Darüber erhebt sich ein – in der Anmutung eines Schiffsbuges – modern gestalteter Bürokomplex mit Traumaussicht über den Kieler Hafen und die Innenförde.

Die Eröffnung des Fähr- und Kreuzfahrtterminals am Schwedenkai markiert den Beginn einer neuen Ära im Kieler Stadthafen. Zeitgleich mit der Terminaleröffnung setzt die Stena Line eine weit größere Schiffsgeneration auf der Route Kiel – Göteborg ein. Die  „Stena Germanica“ ist eines der längsten Fährschiffe der Welt und bedeutet einen Quantensprung für den Hafen. Wurden bisher jährlich 40.000 Ladungseinheiten am Schwedenkai umgeschlagen, so wird sich diese Zahl mehr als verdoppeln. Am Schwedenkai wurden gut 30 Mio. Euro investiert, davon etwa 18 Mio. Euro in das Terminalgebäude und 12 Mio. Euro in die Optimierung von Terminallogistik und Infrastruktur.

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Thomas Rolf

Den Entdeckergeist hat Thomas Rolf vor vielen Jahren bei sich entdeckt. Schon in der Ausbildung zum Reiseverkehrskaufmann Anfang der 90er Jahre haben es ihm insbesondere Kreuzfahrten angetan. Heute ist er quasi ein wandelndes Lexikon, wenn es um Reisen auf dem Wasser geht. Der heutige Geschäftsführer der Astoria Kreuzfahrten-Zentrale selbst favorisiert das Mittelmeer für seine persönliche Kreuzfahrten: Und dies aus ganz einfachen Gründen: „Es gibt viele traumhafte Orte zu entdecken und in zweieinhalb Stunden Flugzeit ist man auf dem Schiff.“

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