25 Jahre Kreuzfahrten mit Phoenix Reisen

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© Phoenix Reisen

Die Hochseeschiffe „MS Amadea“, „MS Artania“ und „MS Albatros“ sind bekannte Kreuzer auf hoher See – nicht zuletzt durch die Serie „Verrückt nach Meer“. Doch auch auf deutschen und internationalen Flüssen ist der Bonner Veranstalter rege unterwegs. Nach dem 40-jährigen Unternehmensjubiläum im vergangenen Jahr, feiert Phoenix in diesem Jahr sein 25-jähriges Seereisenjubiläum. Uns interessierte, wie alles entstand und wie Geschäftsführer Benjamin Krumpen die Zukunft sieht.

Erst 40 Jahre Phoenix Reisen, dann 25 Jahre Seereisen. Wie kam Phoenix Reisen zum Thema „Schiff“?

Phoenix Reisen hatte sich als Städtereisenspezialist einen guten Namen gemacht und auch spezielle Rundreisen oder auch Fährkreuzfahrten mit Erfolg aufgelegt. Auf dem Wasser waren wir also schon aktiv, bevor ein glücklicher Zufall Johannes Zurnieden (Anm. der Redaktion: Gründer von Phoenix Reisen) die Möglichkeit bot, vielleicht den „Fang seines Lebens“ zu machen – die Maxim Gorki.

1989 beginnt die Geschichte mit der Maxim Gorki, die heute noch in aller Munde ist. Was war das Besondere an diesem Schiff?

Das Schiff war lebendige Geschichte und lebt auch heute noch fort. Als „Hamburg“ 1969 in Dienst gestellt, begeisterte sie von Anfang ihr deutsches Kreuzfahrtpublikum. Als wir die Maxim in unser Programm aufnahmen, hatten wir das Glück, nicht nur einen großen Teil der Crew, wie z.B. den Kreuzfahrtdirektor Winfried Prinz, übernehmen zu können, sondern auch eine treue Stammkundschaft, die bis zum Ende dem Schiff in allen Lagen die Treue hielt und heute noch mit uns auf Kreuzfahrt geht – nur halt nicht mit der Maxim Gorki.

Vor 25 Jahren waren Seereisen noch lange nicht so etabliert wie heute. War das Publikum damals anders?

Ich selbst habe sicherlich vor 25 Jahren nicht über Kreuzfahrten nachgedacht, tue es heute aber jeden Tag und das sehr gern. Das Publikum hat sich zum Teil sicherlich verändert. Der „klassische“ Kreuzfahrer ist jedoch immer noch unterwegs und zählt zu unseren geschätzten Gästen – ebenso wie die neuen Fans der Seefahrt, die in den letzten Jahren hinzugekommen sind.

Was war früher anders an Seereisen?

Heute kommen, wie an Land, auch weitere Aspekte zu einem gelungenen Urlaub hinzu. Neben einem tollen Schiff und einer interessanten Route mit wunderschönen Zielen sind heute die Unterhaltungsmöglichkeiten an Bord vielfältiger, und auch die Ausflugsangebote und die kulinarische Vielfalt haben sich verändert. Heute gibt es eben nicht nur einen Programmpunkt zu einem bestimmten Zeitpunkt, sondern gleich drei oder vier. So, dass wirklich jeder das passende Konzept für sich findet.

Was waren die wichtigsten Meilensteine in der Kreuzfahrt für Phoenix Reisen?

Ohne Frage zählt der erste Katalog für die Kreuzfahrten mit Maxim Gorki in 1989 dazu. Auch, dass wir die Havarie im Eismeer vor Spitzbergen im Juni 1989 dank der hervorragenden Kollegen und der besonnenen Gäste so bravourös meistern konnten, ist für uns ein Meilenstein. Die Hinzunahme von Flusskreuzfahrten in unser Programm zählt ebenso dazu wie die Übernahme und Erweiterung unserer bestehenden Flotte – MS Amadea, MS Artania und MS Albatros.

Mit Ihren drei Hochsee-Schiffen MS Amadea, MS Artania und MS Albatros sind Sie sehr erfolgreich auf den Weltmeeren unterwegs. Was sind derzeit die beliebtesten Routen?

Klassische Kreuzfahrtziele wie Norwegen, Island und die Ostseemetropolen gehören zu den Lieblingen unserer Gäste, aber auch unsere Weltreisen bzw. deren Abschnitte kommen bei unseren Gästen gut an. Kurz – unsere Gäste scheinen mit unserer Routengestaltung sehr zufrieden zu sein, und so sind wir es auch.

Planen Sie für die Zukunft neue Schiffe oder neue Routen?

Neue Routen planen wir immer und führen wir auch durch. Manchmal sind einzelne Häfen neu im Programm, manchmal ganze Routenabschnitte. Wir versuchen neben traditionellen Reiserouten auch immer wieder, unseren Passagieren neue Impulse zu bieten. Neue Schiffe? Sicher! 2015 gibt‘s gleich drei Flussschiffe dazu. TUI Allegra auf der Donau unter dem Namen Allegra. Auf der Seine in Frankreich Amadeus Diamond. Und ein Fünf-Sterne Neubau zusammen mit der Scylla AG.

Wo wird die Kreuzfahrt in 25 Jahren stehen?

Dafür fehlt mir nun wirklich eine Glaskugel. Aber der Kreuzfahrtenmarkt wird weiter wachsen. Wir werden unserer Philosophie treu bleiben und Kreuzfahrten mit einem tollen Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten. Persönlich soll und wird es bleiben! Wir werden auch in Zukunft nur Schiffe mit einer überschaubaren Größe anbieten.

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Thomas Rolf

Den Entdeckergeist hat Thomas Rolf vor vielen Jahren bei sich entdeckt. Schon in der Ausbildung zum Reiseverkehrskaufmann Anfang der 90er Jahre haben es ihm insbesondere Kreuzfahrten angetan. Heute ist er quasi ein wandelndes Lexikon, wenn es um Reisen auf dem Wasser geht. Der heutige Geschäftsführer der Astoria Kreuzfahrten-Zentrale selbst favorisiert das Mittelmeer für seine persönliche Kreuzfahrten: Und dies aus ganz einfachen Gründen: „Es gibt viele traumhafte Orte zu entdecken und in zweieinhalb Stunden Flugzeit ist man auf dem Schiff.“

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