Karibik – Zurück zur Normalität

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Karibik traumstrand in der karibik
© AIDA Cruises

2017 wüteten heftige Wirbelstürme in der Karibik. Schwere Schäden auf mehreren Inseln sorgten für Verunsicherung bei Touristen. Kreuzfahrt-Expertin Julia Korte war Ende letzten Jahres mit AIDAdiva vor Ort. Sie schildert ihre Erfahrung.

Anfang September fegte Hurrikan Irma mit bis zu 300 Stundenkilometern über einige karibische Inseln hinweg, kurze Zeit später folgte Maria. Betroffen waren unter anderem St. Martin/Sint Maarten, die Virgin Islands, Kuba, Puerto Rico und die Dominikanische Republik, aber auch Teile Floridas. Die Bilder, die danach um die Welt gingen, sorgten auch bei Kreuzfahrtpassagieren für Verunsicherung – schließlich gehört die Karibik zu den Top-Destinationen für Kreuzfahrten. Wie ist die Lage vor Ort? Muss ich mit Beeinträchtigungen rechnen? Lohnt sich die Reise momentan überhaupt? Diese und andere Fragen kennt auch Julia Korte, Mitarbeiterin der Kreuzfahrten-Zentrale in Osnabrück. Da sie gerade erst selbst auf einer Karibik-Kreuzfahrt war, kann sie Entwarnung geben.

Keine Beeinträchtigung

„Im Vorfeld meiner 14-tägigen Reise mit AIDAdiva wurde mir mitgeteilt, dass einige Inseln momentan nicht angefahren werden“, erzählt Julia Korte. Beeinträchtigt habe das ihren Urlaub aber in keiner Weise, betont die Kreuzfahrt-Expertin. „Niemand muss sich aktuell Gedanken machen, dass seine Karibik-Kreuzfahrt kürzer ausfällt als ursprünglich gebucht.“ Als Julia Korte Ende November in die Karibik flog, hatte sich die AIDA Cruises bereits um eine neue Route gekümmert. Und die war traumhaft schön, erinnert sich Julia Korte. „Weiße Traumstrände, türkis-blaues Wasser und karibische Lebensfreude, eben genau so, wie sich jeder die Karibik vorstellt.“ Auch den Menschen vor Ort habe man nichts angemerkt.

karibik traumbadestrand in der karibik
© Julia Korte

Reedereien reagieren schnell

„Die Reedereien behalten die Lage in den Fahrgebieten immer im Auge“, erklärt Julia Korte. Selbst kurzfristige Änderungen der Routen seien im Falle eines Falles problemlos möglich. So kann zum Beispiel ein anderer Hafen angesteuert werden oder es wird ein zusätzlicher Seetag eingelegt. Manche Reedereien bieten ihren Gästen auch die Möglichkeit, mehr Zeit an Land zu verbringen. Genau diese Vorgehensweise griff auch nach den Stürmen im vergangenen Jahr. „Statt wie geplant Domenica und Grenada zu besuchen, die beide vom Hurrikan getroffen wurden, hatten wir mehr Zeit an Land  auf Barbados und St. Vincent. So konnten wir uns noch mehr auf den Inseln ansehen, was ich sehr angenehm fand.“

Erste Kreuzfahrtschiffe legen wieder an

Die Insel St. Martin/Sint Maarten, deren Norden zu Frankreich und deren südlicher Teil zu den Niederlanden gehört, wurde von den Wirbelstürmen Irma und Maria besonders hart getroffen. Langsam, aber sicher kehrt man dort aber wieder zur Normalität zurück. Anfang Dezember 2017 legte wieder ein Kreuzfahrtschiff vor der Insel an. Gleiches gilt für San Juan auf Puerto Rico.

Julia Korte
Kreuzfahrten sind Ihre Leidenschaft - egal ob auf dem Meer oder dem Fluss. Sie fasziniert diese Urlaubsform, da es die Möglichkeit gibt, innerhalb weniger Tage viele verschiedene Orte zu besuchen und dabei sein Hotelzimmer immer dabei zu haben. Einmal den Koffer auspacken und dann rundum genießen - das gefällt! Neben den großen Kreuzfahrt-Reedereien hat Julia Korte aber auch die "Nischenprodukte" für sich entdeckt - Hurtigruten steht dabei ganz oben auf der Liste.

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