Indischer Ozean – Inselhopping im Paradies

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traumstrand im indischen ozean
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Faszinierende Unterwasserwelten, palmengesäumte Strände, exotische Kulturen und pure Lebensfreude – die Inseln im Indischen Ozean locken mit einem spannenden Mix, der Abenteuer und Entspannung zugleich verspricht. Das hat auch unsere Autorin neugierig gemacht.

Der Indische Ozean ist der drittgrößte Ozean der Erde. Er grenzt an Afrika, Asien und Australien und liegt zum größten Teil auf der Südhalbkugel. Ein echtes Paradies für Urlauber, denn in den azurblauen Weiten herrschen ganzjährig sommerliche Temperaturen.

Die Bandbreite an bunten Kulturen und traumhaften Naturparadiesen ist hier nahezu unendlich. Viele Reisende entscheiden sich deshalb für die ruhige Abgeschiedenheit abseits der großen Küsten und buchen Kreuzfahrten zu den entlegensten Perlen des Ozeans. Zum Beispiel an Bord der Costa Mediterranea, die 15 Tage lang die bezaubernsten Inseln ansteuert.

Tage 1 – 3: Mauritius

Der Schriftsteller Mark Twain soll über die Insel Mauritius gesagt haben: „Zuerst wurde Mauritius geschaffen, dann das Paradies. Aber das Paradies war nur eine Kopie von Mauritius.“ Kein Wunder. Ein farbenprächtiges Blütenmeer umspannt die gesamte Insel und kann aufgrund der konstanten Temperaturen das ganze Jahr über bewundert werden. Paradiesisch macht den Aufenthalt aber nicht nur der natürliche Liebreiz der Insel, sondern auch die Abwechslung, die sie bietet. Wer auf Entdeckungstour gehen möchte, kann auf Mauritius zum Beispiel eine der großen Ananas- und Rohrzuckerplantagen erkunden.

Ein ganz besonderes Phänomen ist die „Siebenfarbige Erde“. Das Naturschauspiel sieht aus wie eine Mondlandschaft und schimmert in vielen verschiedenen Farben. Kulinarische Feinschmecker  bekommen die Gelegenheit, sich aufgrund der Lage der Insel durch die kreolische, die indische, die französische und die chinesische Küche zu schlemmen. Und wer seine Nase in den Wind hält, dem steigt der für Mauritius typische Duft in die Nase: nach Vanille und Sandelholz. Und wer den Tag in der Hauptstadt Port Louis verbringt, der sollte sich das hochmoderne Blue Penny Museum, das Natural History Museum und die Festung Fort Adelaide nicht entgehen lassen. Nach dem ersten Eintauchen in diese bunte und fremde Welt haben die Gäste der Costa Mediterranea die Möglichkeit, sich zwei Tage lang auf See zu erholen, ehe die Seychellen angelaufen werden.

Tage 4 – 7: Seychellen

Mit ihren leuchtend weißen Stränden, den tropischen Urwäldern und der faszinierenden Unterwasserwelt zählen die Seychellen zu den schönsten Inselgruppen der Welt. Hier können vor allem Naturliebhaber und Urlauber mit einem großen Bedürfnis nach Entspannung in eine völlig neue und zugleich unberührte Welt eintauchen. Gleich drei Arten von Riesenschildkröten leben auf den Inseln und finden durch die Abgeschiedenheit den nötigen Schutz. Aber auch die Vogelwelt zählt zu einer der artenreichsten im gesamten Indischen Ozean. Als eines der beliebtesten Ausflugsziele gilt Praslin, die zweitgrößte Insel der Seychellen. Weil die meisten Kreuzfahrtschiffe für die traumhafte Inselgruppe zwei Tage Aufenthalt einplanen, ist es kein Problem, diesem Inseljuwel einen Besuch abzustatten.

Beliebt sind auch Ausflüge mit dem Katamaran und Inseltouren kreuz und quer über die Hauptinsel Mahé. Alternativ können sich die Besucher im grünen Palmen-Nationalpark als Entdecker versuchen oder beim Schnorcheln die farbenprächtigen Korallenriffe bestaunen. Sehenswert ist aber auch Victoria, die Hauptstadt der Seychellen. Die verwinkelten Gassen mit vielen kleinen Läden laden zum Verweilen ein. Auch dem kleinen Clock Tower sollte man in Victoria einen Besuch abstatten. Er ist eine Nachbildung des Uhrturms an der Vauxhall Bridge in London. Für noch mehr Entspannung sorgt im Anschluss ein weiterer Seetag.

indischer ozean riesenschildkroete auf den seychellen
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Tage 8 – 10: Nosy Be & Madagaskar

Bevor Madagaskar, der zweitgrößte Inselstaat und die viertgrößte Insel der Welt, angesteuert wird, machen viele Reedereien noch einen Zwischenstopp vor der Küste von Nosy Be. Die Insel liegt vor der Nordwestküste Madagaskars und trägt den Beinamen „Insel der Düfte“. Ausflüge führen hier zum Beispiel ins „Lokobe Nature Special Reserve“ oder zum Mont Passot mit seinen heiligen Kraterseen.

Nach einem Tag auf See taucht schließlich die Küste von Madagaskar auf. Die Insel liegt rund 400 Kilometer vom afrikanischen Kontinent entfernt und punktet mit spannenden Kontrasten und einer bewegten Vergangenheit. Auf der einen Seite die einzigartige Flora und Fauna mit den riesigen Affenbrotbäumen und  tropischen Regenwäldern. Hier leben unzählige Arten, die weltweit nur auf Madagaskar zu finden sind. Auf der anderen Seite die Überreste einstiger Kulturen, die an längst vergangene Zeiten erinnern. Die verborgene Stadt Ambohimanga etwa gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und ist fast vollkommen vom Dschungel eingeschlossen. In ihrer Mitte thronen eine prachtvolle Zitadelle und der Königspalast, dem Ambohimanga auch den Beinamen „Königsstadt“ zu verdanken hat. Eine Reise in die Vergangenheit der Insel bietet auch ein Besuch der ehemaligen Festung Fort Manda.

Tage 11 – 13: Réunion

Nach einem letzten Seetag wird die Saint Denis auf der Insel La Réunion erreicht. Diese liegt knapp 700 Kilometer östlich von Madagaskar und ist ein wahrer Traum für Naturliebhaber. Imposante Vulkane wechseln sich mit ausgedehnten Regen- und Nebelwäldern sowie traumhaften Stränden ab und sorgen für einen unglaublichen Artenreichtum an Land und zu Wasser. Eines der wohl meistbesuchten Naturphänomene auf der Insel Réunion sind die sogenannten Cirques. Das sind imposante Bergkessel, die einen Durchmesser von teilweise bis zu zehn Kilometern haben. Spektakulär sind auch der Wasserfall „Voile de la Mariée“ und eine Tour ins vulkanische Herz der Insel.

indischer ozean der wasserfall voile de la mariee
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Wer sich etwas ganz Besonderes gönnen möchte, der bucht einen Hubschrauberflug über La Réunion. In der Hauptstadt Saint Denis wird bei einem Stadtspaziergang der französische Einfluss deutlich und das Einkaufsviertel rund um die Rue Maréchal Leclerc lädt zum Bummeln ein. Nach zwei Tagen in dem kleinen Inselparadies geht es wieder zurück zum Ausgangshafen.

Tage 14 – 15: Mauritius

Langsam heißt es Abschied nehmen. Es geht zurück nach Mauritius. Hier bleibt zum Ende der Reise noch ein wenig Zeit, um das traumhafte Eiland zu erkunden.

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Melanie Pigorsch
Seit vielen Jahren berät Melanie Pigorsch Ihre Kunden, wenn es um die schönste Zeit des Jahres geht. Seit ihrem Start in der Touristik schlägt Ihr Herz für Kreuzfahrten. Neben den am meisten nachgefragten Kreuzfahrten von AIDA und TUI Cruises, kennt sich Melanie Pigorsch auch bestens im Segment der internationalen Reedereien aus und ist dabei besonders angetan von den Schiffen von Cunard und Holland America.

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