Zu Besuch an Grönlands Küste – ein Gewinn für Touristen und Einheimische

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© Vadim Nefedoff - shutterstock.com

„Kalaallit Nunaat“ – das Land der Menschen – so nennen die Grönländer ihre Heimat. Der Name ist Programm: Er spiegelt die Tradition der Inuit und die Gastfreundlichkeit der Einwohner wider. Auch auf den Hurtigruten Expeditions-Seereisen 2012 spielt der Kontakt mit den Menschen Grönlands eine wichtige Rolle, zentraler Bestandteil der Reisen sind die Besuche der kleinen Gemeinden an der grönländischen Küste. Davon profitieren Touristen und Einheimische gleichermaßen.

Fussball HurtigrutenFür Expeditions-Seereisende bieten die Besuche der grönländischen Gemeinden die seltene Gelegenheit, einen Einblick in den Alltag der Inuit zu erhalten. So stehen beispielsweise ihre Häuser für die Seereisenden offen, die Familien laden zum traditionellen „Kaffemik“, der grönländischen Form des Kaffeeklatsches, ein. Eine schöne Möglichkeit für die Touristen, mit den Inuit in Kontakt zu kommen und ihre Lebensgewohnheiten näher kennenzulernen. Auch bei einem Besuch in Uummannaq heißen die Schüler der dortigen Schule die Seereisenden willkommen und freuen sich über einen Austausch mit ihren Gästen. Zu einer mittlerweile festen Institution zählt das traditionelle Fußballspiel in der Gemeinde Ittileq. Hier treffen bei den Anlandungen die Mannschaft bestehend aus Crew und Gästen der Fram auf die der Einheimischen – so kommen sich die unterschiedlichen Kulturen gleich „spielerisch“ näher.

Als „Win-Win-Situation“ beschreibt Jimmy Hymøller, Lehrer in der Gemeinde Ittileq, die Schiffsbesuche: „Die Touristen und Einwohner profitieren gleichermaßen von diesem Austausch. Unsere Gäste erhalten einen Einblick in den Alltag der Inuit und diese wiederum bekommen durch die Touristen einen Kontakt in die weite Welt, die zu bereisen für viele Einheimische nicht finanzierbar ist. Auf diese Weise lernen sie andere Menschen und Kulturen kennen. Außerdem bieten die Schiffsbesuche unserer Gemeinde eine kleine Einkommensalternative.“ Ursprünglich bildeten der Fischfang und die Jagd die Lebensgrundlage für die Dorfbewohner, diese stellen heutzutage aufgrund von Fangquoten und niedriger Fischpreise keine ausreichende Einkommensquelle mehr dar. „Wir freuen uns deshalb sehr über die Anlandungen der Fram. Die Vergütung der Schiffsbesuche ist bei den Gemeinden sehr willkommen und wird zum Wohle der Gemeinschaft eingesetzt“ so Hymøller.

Das Hurtigruten Expeditionsschiff MS Fram ist im Juni und Juli sowie im September 2012 wieder in grönländischen Gewässern unterwegs. Riesige Eisberge und die Kultur der Inuit stehen im Mittelpunkt der Reisen. Insgesamt stehen abenteuerlustigen Urlaubern drei Reisearrangements an sechs verschiedenen Terminen zur Auswahl. Schnell Entschlossene profitieren vom Frühbucher-Bonus bis zu zehn Prozent bis zum 31. Dezember 2012.

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Thomas Rolf
Den Entdeckergeist hat Thomas Rolf vor vielen Jahren bei sich entdeckt. Schon in der Ausbildung zum Reiseverkehrskaufmann Anfang der 90er Jahre haben es ihm insbesondere Kreuzfahrten angetan. Heute ist er quasi ein wandelndes Lexikon, wenn es um Reisen auf dem Wasser geht. Der heutige Geschäftsführer der Astoria Kreuzfahrten-Zentrale selbst favorisiert das Mittelmeer für seine persönliche Kreuzfahrten: Und dies aus ganz einfachen Gründen: "Es gibt viele traumhafte Orte zu entdecken und in zweieinhalb Stunden Flugzeit ist man auf dem Schiff."

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