Reisebericht – Weltreise mit der Queen Mary 2

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© Rikke - shutterstock.com

Auf der Queen Mary 2 liegt mir die Welt zu Füßen

Mir fiel zu Hause die Decke auf den Kopf, also musste ich raus. Weg vom Alltag, weg vom Stress, hin zu einer Welt, in der ich meine Träume ausleben konnte. Also habe ich mir einen lang gehegten Traum, erfüllt und mich auf Weltreise begeben. Die Queen Mary 2 schien mir wegen ihrer beeindruckenden Größe und ihres umfangreichen Freizeitangebots das ideale Schiff für dieses Abenteuer zu sein. Also packte ich das Nötigste ein, verabschiedete mich von meinem Alltagsleben und fuhr los zu den schönsten Orten des Planeten.

Es ist unglaublich, wie viele Facetten die Welt hat

Bei meiner Transatlantik-Kreuzfahrt habe ich zum ersten Mal begriffen, wie klein doch der Lebensbereich ist, in dem wir uns regelmäßig aufhalten. Die weite des Meeres und die beeindruckenden Hafeneinfahrten haben mir gezeigt, dass die Welt voller Schönheit und Wunder ist. Auf den unterschiedlichen Kontinenten und in den vielfältigen Ländern sind mir Menschen mit ganz außergewöhnlichen Lebenswelten begegnet. Es ist unglaublich, wie sehr sich die Kultur der USA von der in China unterscheidet. Und trotzdem kann man von beiden Ländern behaupten, dass sie großartig sind und super freundliche Menschen beheimaten.

Das Bordleben hat mir ebenfalls große Freude gemacht. Mit meinem vor der Reise gebuchten Bordguthaben kam ich gut zurecht und konnte auch die Angebote nutzen, die im Fahrpreis nicht inklusive sind. Ganz viel Zeit habe ich auf dem Sportplatz, im Golfsimulator und in den Whirlpools verbracht. Ich habe auch einmal eine Spa-Behandlung ausprobiert, aber da war mir etwas zu wenig Action. Ich bin eher ein Erlebnismensch als ein Entspannungsfan. Das Theater und die diversen Clubs haben mich hingegen absolut begeistert und mir so manche schöne Stunde beschert.

Ich habe viele nette Leute an Bord kennengelernt

Mir geht es bei einer Reise nicht in erster Linie darum, mich zu entspannen und tolle Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Das sind schöne Nebeneffekte, aber vor allem geht es mir darum, neue Bekanntschaften zu schließen. Ich habe bei Facebook hunderte von Freunden, doch jeden kenne ich persönlich und treffe ich regelmäßig. An Bord der Queen Mary 2 fiel es mir ausgesprochen leicht, mit anderen in Kontakt zu kommen. Die Atmosphäre an Bord ist elegant und locker zugleich. Man spürt, dass man auf einer ganz besonderen Reise ist, hebt deswegen aber nicht ab. Ich habe mit der Besatzung viele nette Gespräche geführt und in den Restaurants und beim Tanzen interessante Menschen aus der ganzen Welt kennengelernt. Einige von ihnen zogen sich gelegentlich zurück, weil ihnen Ruhe und Erholung wichtig sind. Auch das ist an Bord des gigantischen Kreuzfahrtschiffes möglich. Ich habe mich aber immer in die Menge gestürzt und konnte gar nicht genug mit Menschen zu tun haben.

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© Eugene Berman – shutterstock.com

Akkus aufgefüllt, aber irgendwann noch einmal

Die Reise war der absolute Knaller. Als ich zu Hause ankam war mein Kopf angefüllt mit Eindrücken und Erlebnissen, von denen ich in nächster Zeit noch zehren werde. Außerdem habe ich zahlreiche neue Kontakte, die gepflegt werden wollen. Für die nächsten Monate habe ich also einiges zu tun. Aber diese Reise soll es noch nicht gewesen sein. Ich träume schon jetzt davon, wieder auf den sieben Weltmeeren unterwegs zu sein, ein tolles Bordprogramm zu genießen, mehr zu essen, als ich jemals für möglich gehalten hätte und tollen Menschen in tollen Ländern zu begegnen. Die nächste Weltreise kommt bestimmt.

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Daniela Huil
Die Büroleiterin der Astoria Kreuzfahrten-Zentrale liebt Kreuzfahrten und kann bereits auf unzählige eigens erlebte Kreuzfahrten zurückblicken. Am liebsten genießt Daniela Huil das Kreuzfahrtleben an Bord der Wohlfühlflotte von TUI Cruises. Besonders in Erinnerung bleibt aber die Reise mit der MS Europa 2 von Singapur bis Rangun: "Eine traumhafte Mischung aus Luxus pur auf dem Schiff und unvergesslichen Eindrücken - von der Dynamik Kuala Lumpurs über die religiöse Vielfalt Ranguns bis hin zur Exotik Indiens."

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