Der Pazifische Ozean – ein Gigant unter den Ozeanen

0
403
pazifische-ozean
© BlueOrange Studio - shutterstock.com

Der Pazifische Ozean hat seinen Namen vom portugiesischen Seefahrer Ferdinand Magellan. Dieser wurde bei seiner Weltumsegelung von Stürmen heimgesucht, die erst nachließen, als er den heutigen Pazifischen Ozean erreichte. Deshalb gab er ihm seinen Namen (von lat. „pacificus“ – friedlich). Dieser Name ist jedoch etwas irreführend, da auch auf dem Pazifischen Ozean Stürme auftreten können.

Wichtige Daten zum Pazifischen Ozean im Überblick

Der pazifische Ozean hat eine Größe von 166,24 Millionen km². Hierin sind die ganzen Nebenmeere noch nicht eingerechnet. Das bedeutet, dass er 35% der gesamten Erdoberfläche ausmacht. Somit ist der Pazifische Ozean größer als sämtliche Kontinente zusammen genommen. Des Weiteren beinhaltet er die Hälfte des gesamten Wassers auf der Erde. Am Meeresgrund finden sich verschiedene Formationen, die von Mittelozeanischen Rücken über Tiefseerinnen bis hin zum Pazifischen Feuerring reichen. Hierbei handelt es sich um einen Ring aus teils aktiven Vulkanen der von drei Seiten um den Pazifischen Ozean angeordnet ist. Eine weitere Besonderheit dieses Ozeans ist, dass er an alle anderen Ozeane der Welt angrenzt.

Inseln und Häfen im Pazifischen Ozean

Es gibt eine Vielzahl von Inseln im Pazifischen Ozean. Diese werden vor allem nach kulturellen Unterschieden in Gruppen eingeteilt. Eine geographische Aufteilung fällt hingegen schwer. Besonders wichtige Inseln im Pazifik sind unter anderem Japan, die Kommandeurinseln, Vancouver Island, die Kanalinseln und die Kokosinseln. Nicht bei allen Inseln ist eindeutig geklärt, zu welchem Ozean sie liegen. So befinden sich Feuerland und einige vorgelagerte Inseln der Drakestraße am Übergang zu Pazifik. Taiwan und die Philippinen können auch zum Südchinesischen Meer gezählt werden und Tasmanien wird gelegentlich zum indischen Ozean gerechnet.

Auf dem Pazifik sind zahlreiche große Häfen zu finden. Hierzu gehören unter anderem die kanadischen Häfen in der Provinz British Columbia. Long Beach, Los Angeles, San Diego und San Franzisco sind einige der US-amerikanischen Häfen, die an den Pazifischen Ozean angrenzen. In Südamerika sind unter anderem in Kolumbien, Ecuador, Peru und Chile bedeutende Häfen zu finden. Des Weiteren befinden sich auf dem asiatischen Kontinent wichtige Vertreter. Hierzu zählen unter anderem die Häfen in Wladiwostok, im südkoreanischen Busan, in Bangkok, in Singapur und auf Taiwan. Diese haben einerseits große Bedeutung für die Wirtschaft und erfüllen zudem im Bereich der Kreuzfahrttouristik wichtige Aufgaben.

felsen-nahe-der-kueste-von-chile-im-pazifischen-ozean
© Anton_Ivanov – shutterstock.com

Der Pazifische Ozean und die Kreuzschifffahrt

Zahlreiche Reedereien bieten Kreuzfahrten zum Pazifischen Ozean an. Unter anderem spielen der Panamakanal, Polynesien und Indonesien hierbei eine Rolle. Doch auch Häfen in den USA und Singapur werden von vielen Kreuzfahrtschiffen angesteuert. Eine Reise zum Pazifischen Ozean vereint hierbei das Beste aus zwei Welten. Zum einen verbringen die Mitreisenden viele schöne Tage auf See und können das abwechslungsreiche Bordleben genießen. Zum anderen werden viele Landgänge angeboten. Bei diesen haben die Kreuzfahrtgäste die Möglichkeit, sich die Sehenswürdigkeiten vor Ort eigenständig oder im Rahmen eines geführten Landgangs anzusehen. Hierbei ist von Vorteil, dass die verschiedenen Inseln und Destinationen im Pazifischen Ozean kulturell so unterschiedlich sind. Somit können ganz vielfältige eindrücke gewonnen und ganz unterschiedliche Menschen kennen gelernt werden.

Wegen seiner Größe kann der Pazifische Ozean natürlich nicht im Rahmen einer einzelnen Kreuzfahrt komplett erkundet werden. Deswegen werden meist spezielle Angebote gemacht. Bei diesen führt die Reise beispielsweise in den Nordpazifik oder findet entlang der amerikanischen Küste statt. Auf diese Weise hat jeder Gast die Möglichkeit, eine individuelle Kreuzfahrt zu buchen, die zu den Reisezielen führt, die denjenigen am meisten interessieren.

Teilen
Thomas Rolf
Den Entdeckergeist hat Thomas Rolf vor vielen Jahren bei sich entdeckt. Schon in der Ausbildung zum Reiseverkehrskaufmann Anfang der 90er Jahre haben es ihm insbesondere Kreuzfahrten angetan. Heute ist er quasi ein wandelndes Lexikon, wenn es um Reisen auf dem Wasser geht. Der heutige Geschäftsführer der Astoria Kreuzfahrten-Zentrale selbst favorisiert das Mittelmeer für seine persönliche Kreuzfahrten: Und dies aus ganz einfachen Gründen: "Es gibt viele traumhafte Orte zu entdecken und in zweieinhalb Stunden Flugzeit ist man auf dem Schiff."

Kommentieren Sie den Artikel

*