Der Sonne entgegen – die neuen Schiffsklassen von MSC

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© MSC Cruises S.A.

Mit gleich zwei neuen Schiffsklassen will das Kreuzfahrtunternehmen MSC Cruises 2017 seine Routen in der Karibik und im Mittelmeerraum ausbauen. Im Juli 2017 soll die „Meraviglia“ in See stechen und dabei gleich drei Häfen im Mittelmeer ansteuern: Barcelona, Genua und Marseille. Die Jungfernfahrt der „Seaside“ ist hingegen für Dezember 2017 geplant. Sie wird ganzjährig im Hafen von Miami liegen und von dort aus Ziele in der Karibik ansteuern – unter anderem auch die von MSC eigens gepachtete Bahamas-Insel „Ocean Cay MSC Marine Reserve“.

Der Sonne entgegen, dieses Erlebnis verspricht sich das Kreuzfahrtunternehmen von der „Seaside“, die gerade in der Fincantieri-Werft in Italien gebaut wird. Mit einer Bruttoraumzahl von 154.000 und einer Schiffslänge von 323 Metern ist der neue Kreuzer für bis zu 4.140 Gäste ausgelegt. Mit der „Seaside“ hat sich das Kreuzfahrtunternehmen mit Sitz in Genf viel vorgenommen. Denn es soll das Schiff sein, das den Urlauber ganz nah an das Meer bringt. Dafür haben sich die Macher einiges einfallen lassen. Panorama-Aufzüge und das lichtdurchflutete Atrium zum Beispiel sorgen für einen spektakulären Blick aufs Meer. Die 360-Grad-Promenade verläuft oberhalb der Wasserlinie entlang und führt einmal rund um das Schiff. Dort sind verschiedene Shops und Restaurants angesiedelt. Die Kabinen lassen sich für bis zu zehn Personen erweitern. Sie sind also perfekt für Familien. Wer es luxuriös mag, der ist in den neuen Suiten mit privatem Whirlpool und hängenden Gärten gut aufgehoben. Highlight des neuen Kreuzers ist aber sicherlich der mehrstöckige Aqua-Park mit fünf Wasserrutschen und einem Wasserspielbereich für Kleinkinder. Auf dem Abenteuerpfad können Urlauber ihr Geschick im Hochseilgarten mit Blick auf die See unter Beweis stellen.

In Sachen Umweltfreundlichkeit kann sich die „Seaside“ ebenfalls sehen lassen. Sie verfügt über ein Filtersystem, das Verunreinigungen und gefährliche Substanzen vom Abwasser trennt. Außerdem verbraucht sie durch LED-Beleutung und Wärmerückgewinnungsanlagen wenig Energie. Anlegen wird die „Seaside“ auch im Hafen der neu gepachteten Insel „Ocean Cay MSC Marine Reserve“, die etwa 105 Kilometer östlich von Miami liegt. Dort erwartet die Gäste klassisches Karibik-Feeling mit kilometerlangen Sandstränden, Live-Musik und zahlreichen Restaurants und Bars. Die „Meraviglia“, italienisch für Wunder, wird der neue Mittelmeerkreuzer. Sie bietet mit einer Bruttoraumzahl von 167.600 Platz für 5.700 Passagiere. Weil sie besonders wendig ist, kann sie in jedem Kreuzfahrthafen der Welt anlegen. Nicht ohne Grund bezeichnet das Unternehmen sie als das „innovativste Kreuzfahrtschiff, das je von einer europäischen Reederei gebaut wurde“. Gleich zwei Schiffe dieser neuen Klasse hat MSC Cruises bei der französischen Werft STX France in Auftrag gegeben.

In ihrem ersten Sommer wird die „Meraviglia“ das westliche Mittelmeer befahren. Ein großzügiges Sonnendeck, spezielle Kabinenkategorien für Familien und ein erweiterter MSC Yacht Club gehören zu den Besonderheiten des Schiffes. In Zusammenarbeit mit dem Cirque du Soleil wird es an sechs Abenden die Woche Artistik-Vorstellungen geben. Außerdem ist die „Meraviglia“ technisch auf dem neusten Stand. Passagiere können beispielsweise per Armband oder Smartphone ihre Kabinentür öffnen und an Bord bezahlen. Die Promenade wird durch ihren 480 Quadratmeter großen LED-Dachhimmel zum Hingucker.

Die beiden Neubauten sind Teil eines Wachstumsplans, der Investitionen von rund 5,1 Milliarden Euro umfasst. Damit will MSC seine Kapazitäten bis 2022 verdoppeln. 2015 beförderte das Unternehmen rund 1,67 Millionen Passagiere und erzielte einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro.

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Julia Korte
Kreuzfahrten sind Ihre Leidenschaft - egal ob auf dem Meer oder dem Fluss. Sie fasziniert diese Urlaubsform, da es die Möglichkeit gibt, innerhalb weniger Tage viele verschiedene Orte zu besuchen und dabei sein Hotelzimmer immer dabei zu haben. Einmal den Koffer auspacken und dann rundum genießen - das gefällt! Neben den großen Kreuzfahrt-Reedereien hat Julia Korte aber auch die "Nischenprodukte" für sich entdeckt - Hurtigruten steht dabei ganz oben auf der Liste.

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