Die Costa Serena ist bald in Shanghai zu Hause

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© fuyu liu - shutterstock.com

Die Costa Serena ist mittlerweile das dritte Schiff, das für Costa Crociere auf dem asiatischen Markt an den Start geht. Sie wurde 2007 gebaut und hat sich seitdem als „Schiff der Götter“ auf den Weltmeeren einen Namen gemacht. Bis Ende März 2015 ist sie noch für Kreuzfahrten von und nach Dubai im Einsatz, doch ab April ist dann Shanghai ihr neuer Heimathafen. Auf diese Weise versucht Costa Crociere mit italienischem Charme den asiatischen Markt zu erobern.

Das Ziel von Costa Crociere: asiatischer Marktführer werden

Der asiatische Kreuzfahrtmarkt ist einer der am schnellsten wachsenden der Welt. Deswegen hat es sich Costa Crociere auf die Fahnen geschrieben, zum Marktführer in diesem Bereich zu werden. Deswegen hat die Reederei bereits zwei seiner Erfolgsschiffe nach China verlagert. Hierbei handelt es sich um die Costa Atlantica und die Costa Victoria, die Zusammen Platz für rund 5.100 Passagiere bieten. Mit der Costa Serena, die für 3.780 Passagiere konzipiert wurde, werden nun die Kapazitäten erhöht. Das Ziel ist es, mit europäischem Charme und Know-how asiatische Kreuzfahrtfreunde zu begeistern und perfekt zu verwöhnen.

Eine 21-tägige Reise von Dubai nach Shanghai führt die Costa Serena in ihre neue Heimat. Während dieser Reise werden unter anderem Häfen in Indien, Vietnam und Japan angelaufen. Mit dem Wechsel auf den asiatischen Markt wechselt auch die Patenschaft des Schiffes. Diese übernimmt die asiatische Schauspielerin Gao Yuanyuan. Mit dieser Veränderung ist der Eroberungszug von Costa Crociere allerdings noch nicht beendet. Das Unternehmen will in den kommenden Jahren seine Präsenz in Asien noch weiter verstärken und seine „Angebote und Services dort auch noch weiter ausbauen“ (Geschäftsführung Costa Kreuzfahrten).

Merkmale und Besonderheiten der Costa Serena

Die Costa Serena ist eines der Vorzeigeschiffe von Costa Crociere. Sie bietet in 1.500 Kabinen Platz für bis zu 3.780 Passagiere. Sie verfügt über fünf Restaurants, 13 Bars und einen ausgesprochen großen Wellness- und Spa-Bereich. Als Bordprogramm stehen unter anderem ein 4D-Kino, ein Theater, ein Casino, eine Poollandschaft und ein Shopping-Center zur Verfügung.

Für das Design des Schiffes standen die antiken Götter Pate. Die Innenausstattung und das Design des Schiffes sind somit sehr stilvoll und elegant. Außerdem befinden sich an Bord 5.900 Kunstwerke beliebter und begabter Künstler. Die gesamte Einrichtung zielt somit auf eine kulturelle und inspirierende Atmosphäre ab, die den Betrachter in die Welt der Mythologie des alten Roms entführt. Über diesen europäischen Flair wird das Schiff der Götter in Zukunft die asiatischen Kreuzfahrtfreunde begeistern und sicher zu den aufregendsten Destinationen der Welt bringen.

Wichtige Fakten zu Costa Crociere

Costa Crociere ist ein italienischer Anbieter von Kreuzfahrten, der zum Mutterkonzern Carnivel Corporation gehört. Er gilt zurecht als Weltmarktführer im Kreuzfahrtbereich. Costa Crociere wurde 1854 gegründet und überzeugt somit gleichermaßen durch Erfahrung und technisches Fachwissen. Der Sitz des Unternehmens ist in Genua und rund 19.000 Mitarbeiter sind für Costa Crociere tätig. Das Unternehmen sieht seine Zukunft in der Expansion. Deswegen werden immer neue Märkte für den Kreuzfahrtanbieter erschlossen und immer wieder neue Schiffe zum Einsatz gebracht. Mit der Verlagerung der Costa Serena nach Shanghai treibt Costa Crociere seine Eroberung des asiatischen Marktes voran. Des Weiteren investiert das Unternehmen durchschnittlich 1 Milliarde Euro pro Jahr in den Ausbau und die Modernisierung seiner Flotte.

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© claudio zaccherini – shutterstock.com

Quelle: Costa Crociere

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Julia Korte
Kreuzfahrten sind Ihre Leidenschaft - egal ob auf dem Meer oder dem Fluss. Sie fasziniert diese Urlaubsform, da es die Möglichkeit gibt, innerhalb weniger Tage viele verschiedene Orte zu besuchen und dabei sein Hotelzimmer immer dabei zu haben. Einmal den Koffer auspacken und dann rundum genießen - das gefällt! Neben den großen Kreuzfahrt-Reedereien hat Julia Korte aber auch die "Nischenprodukte" für sich entdeckt - Hurtigruten steht dabei ganz oben auf der Liste.

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