Mit der AIDAdiva zu elf karibischen Inseln

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©one-million-places.com - AIDA Karibik Kreuzfahrt

Elf traumhafte Inseln im Karibischen Meer

Eine 14-tägige Kreuzfahrt im Dezember durch die wunderschöne Karibik ist schon etwas Besonderes – weg aus der Kälte Deutschlands, dem vorweihnachtlichen Stress, traumhafte Strände, tolle Unterwasserwelten, leckeres Essen und viele neue Abenteuer sind ein idealer Ausklang des Jahres.

Liest man die Liste der Inseln, die die AIDA auf der Route „Karibische Inseln 1“ ansteuert, denkt man kurzzeitig, es wäre ein Traum: Dominikanische Republik, Aruba, Curaçao, Bonaire, Grenada, St. Vincent & die Grenadinen, Barbados, St. Lucia, Dominica, Guadeloupe, Antigua. Elf Inseln in 14 Tagen anzusteuern ist schon eine Hausnummer. Aber das war auch der Grund für uns, diese Route zu wählen. Eine Kreuzfahrt ist wie prädestiniert dafür, die Karibik mit ihren mehreren tausenden Trauminseln zu entdecken – und all das ohne das lästige Koffer ein- und auspacken, Hotelsuche etc.

©one-million-places.com – AIDA Karibische Inseln 1

Unser Zuhause auf Zeit

Der Start unserer Kreuzfahrt war in La Romana in der Dominikanische Republik. Im Hafen angekommen, wurden wir von einer netten AIDA-Mitarbeiterin in Empfang genommen, die uns das ganze Check-In-Prozedere für das Schiff erklärt hat. Da wir früh am Hafen waren und noch wenig los war, standen wir 15 Minuten später schon vor der AIDAdiva, unserem Zuhause für die nächsten 14 Tage. Was für ein Glück, dass unsere Kabine schon bezugsfertig war. Also nichts wie los zur ersten Erkundungstour an Bord.

©one-million-places.com – Balkonkabine auf der AIDAdiva

Unsere Balkonkabine lag am Heck des Schiffes und bot uns insbesondere beim täglichen Ein- und Auslaufen immer wieder tolle Ausblicke auf die malerischen Inseln, die Häfen und das weite Meer. Manchmal wollten wir aus unserer Hängematte gar nicht mehr aufstehen.

Obwohl die AIDAdiva mittlerweile fast schon zu den kleineren Schiffen der Flotte gehört, waren wir von der Vielfalt an Bord begeistert. Im Prinzip ist sie ein mittelständisches Unternehmen und ein kleines Städtchen in einem. Allein die kulinarische Verpflegung in sieben Restaurants und elf Bars machte uns die tägliche Entscheidung, wohin wir gehen, nicht gerade leicht. Aber zum Glück waren wir ja einige Tage an Bord, sodass wir immer mal wieder eine andere Location ausprobieren konnten. Die Buffet-Restaurants hatten es uns dabei angetan, denn hier war die Auswahl einfach wahnsinnig groß, sodass es für jeden Geschmack etwas Leckeres zu essen gab.

Das abschließende Highlight eines jeden Tages war für uns das Auslaufen aus den verschiedenen Häfen. Man steht auf dem obersten Deck (oder auch auf dem eigenen Balkon), genießt die fantastische Aussicht und den letzten Blick auf die Hafenstädtchen und die traumhaften Inseln, bis die AIDA die ersten Zentimeter von der Pier abgelegt hat und die beiden speziell für AIDA komponierten Auslaufsongs „A.I.D.A.“ von Solano und „AIDA Sail Away“ von Martin Lingnau ertönen. Immer wieder eine schöne Atmosphäre, die bei uns manchmal sogar ein bisschen Gänsehautfeeling erzeugt hat.

Die unterschiedlichen Inseln der Karibik

Egal welche Insel man in der Karibik ansteuert, jede hat ihren eigenen Charme und besondere Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Die Vielfalt an möglichen Aktivitäten, für die sich die AIDA-Urlauber auf ihren Landgängen entscheiden können, ist wirklich sehr groß. Das Angebot umfasst bequeme und informative Inselrundfahrten, Ausflüge mit dem Boot oder Katamaran oder auch sportliche und fordernde Aktivitäten wie Wandern, Radfahren oder Tauchen. Hier ist wirklich für jeden etwas dabei.

Auf die Ausflüge haben wir uns im Vorfeld der Reise besonders gefreut. Wir haben hierbei einige Ausflüge bequem online über MyAIDA direkt gebucht und auch manche Erkundungen auf eigene Faust unternommen. Es war der bunte Mix unserer Aktivitäten, der die ganze Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis für uns gemacht hat: Die bunten Häuschen der Handelskade in Willemstad in Curaçao, die Entdeckungstour zu Fuß durch St. George’s auf Grenada, das Erklimmen des Vulkans La Soufrière auf 1.220 Metern Höhe in St. Vincent, das Schwimmen mit Schildkröten auf Barbados, Delfinbeobachtung in Dominica, mit dem Mietwagen quer durch Guadeloupe, der Besuch des UNESCO Weltkulturerbes Nelson’s Dockyard auf Antigua, die Puderzuckerstrände in der Dominikanischen Republik oder einfach das Sonnen und Entspannen auf dem Pooldeck an den drei Seetagen.

Die traumhafte Unterwasserwelt der Karibik

Da wir passionierte Taucher sind, lag der Fokus

©one-million-places.com –
Karibik Tauchen auf Barbados

auf unserer Reise auch auf der fantastischen Unterwasserwelt der Karibik: Warmes und türkisblaues Wasser, bunte und artenreiche Riffe und vor allem auch viele Schiffs- und Flugzeugwracks – ein wahres Paradies für Taucher. Es gibt hier zahlreiche traumhafte Tauchspots, die wir erkunden durften: Vom Flugzeugwracktauchen in Aruba, über die bunten Unterwassergärten in Bonaire, dem Unterwasserskulpturenpark auf Grenada, Wracktauchen in Barbados bis hin zum Strömungstauchen im Marinepark St. Lucias. Die Vielfältigkeit der Karibik begegnet einem nicht nur an Land – sondern definitiv auch unter Wasser.

Hier ein kleiner Zusammenschnitt unserer Tauchgänge in der Karibik:

Unser Fazit

Abends schlafen gehen und morgens dann in einem anderen Land aufzuwachen, ist schon eine bequeme Art zu reisen. Und dadurch, dass wir jeden Tag an einem anderen Ort waren, kam uns die Reise auch wirklich lang vor. Wir haben wahnsinnig viele neue Eindrücke gesammelt und haben dabei nette Leute kennengelernt, an die wir uns noch lange erinnern werden. Doch irgendwann ist jede Reise leider auch einmal zu Ende.

Tschüss, Kussmund. Bis zum nächsten Mal. Wir kommen auf jeden Fall wieder!

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ONE MILLION PLACES
Sandra und Michael aus Darmstadt lieben es, zusammen die Welt zu entdecken. Seit 2012 sind sie in ihren kleineren und größeren Urlauben bereits durch über 50 Länder gemeinsam gereist und hatten Anfang 2014 die verrückte Idee, einfach mal eine Auszeit von ihren Jobs zu nehmen und für sechs Monate auf Weltreise zu gehen. Als Tagebuch und Erinnerung ist dabei ihr Blog "One Million Places" entstanden, den sie auch nach ihrer Weltreise fortgeführt haben, denn das Bloggen hat sie einfach nicht mehr losgelassen. Seitdem schreiben sie über ihre Urlaube, Städtetrips und Tauchabenteuer und freuen sich, wenn sie andere mit ihrer Entdeckungs- und Reisefreude inspirieren können.

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