Der Kreuzfahrthafen Santorini – griechische Idylle erleben

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© Olga Gavrilova - shutterstock.com

Der Hafen des griechischen Archipels Santorini ist klein und idyllisch. Deswegen legen die meisten Kreuzfahrtschiffe am Hafen selbst gar nicht an, sondern tendern die Passagiere. Das Kreuzfahrtschiff geht in einiger Entfernung zum Hafen vor Anker und bringt mit kleinen, motorisierten Booten die Passagiere zum Hafen. Die Reisenden haben die Möglichkeit an einer Führung in die 300 Meter höhergelegene Stadt Thira teilzunehmen oder sich den Hafen und die Umgebung eigenständig anzusehen.

Der Kreuzfahrthafen Santorini ist am Fuß einer 300 Meter hohen Kraterwand gelegen, was bereits vom Kreuzfahrtschiff selbst aus imposant wirkt. Der Hafen selbst unterscheidet sich von vielen anderen Kreuzfahrthäfen dadurch, dass hier keine hektische Geschäftigkeit herrscht, sondern alles still und idyllisch abläuft. Typisch für den Hafen ist die Anwesenheit von Führern mit Eseln, die den Gästen von Santorini einen Ritt nach Thira anbieten. Wer das nicht möchte, kann die 700 Stufen auf dem Fußweg eigenständig erklimmen oder sich für eine bequeme Fahrt mit der Seilbahn entscheiden.

Am Hafen selbst gibt es die Möglichkeit, die griechische Gastronomie kennen zu lernen. Obehalb des Kreuzfahrthafens Santorini ist nämlich ein Lokal auf einen Felsvorsprung gebaut worden. Von diesem aus bietet sich ein herrlicher Blick über den Hafen selbst und bis hinaus aufs Meer und zum Kreuzfahrtschiff. Hier lassen sich der Sonnenschein und typische Speisen von Santorini wie Moussaká und Souvláki genießen.

Santorini damals und heute

Santorini ist ein griechisches Archipel vulkanischen Ursprungs. Bis vor 3.500 Jahren handelte es sich hierbei noch um eine kreisförmige Inselkette. Sein heutiges Aussehen verdankt Santorini dem Ausbruch des Vulkans von Thira, der nicht nur alle Inselbewohner vertrieb, sondern vermutlich auch maßgeblich zum Atlantis-Mythos beitrug. Im Laufe seiner Geschichte wechselte Santorini häufig seine Staatszugehörigkeit und war unter anderem Teil des römischen Reiches, von Venezien und des osmanischen Reiches. Seit dem 19. Jahrhundert gehört Santorini wieder zu Griechenland.

Heutzutage sind auf Santorini vor allem Weinberge und Ausgrabungsstätten zu finden. Kulturell hat sich die Inselkette recht selbständig entwickelt, da sie für die meisten Herrscher ihrer bewegten Geschichte schlicht zu klein war, um von großer Bedeutung zu sein. Deswegen entdecken Touristen auf der Insel noch eine sehr ursprüngliche, idyllische Lebenswelt und können die vielfältige Flora und Fauna sowie die typische Architektur Griechenlands bewundern.

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© Mila Atkovska – shutterstock.com

Diese Sehenswürdigkeiten gehören auf Santorini dazu

Santorini ist unter anderem für seine Ausgrabungsstätten in Alt-Thera und Akrotiri bekannt. Noch immer werden Fundstücke aus der Zeit vor der minoischen Eruption, dem Vulkanausbruch, geborgen, die einen guten Einblick in die damalige Lebenswelt der Menschen bieten. Aus diesem Grund sind auch das archäologische Museum sowie das Fossilienmuseum beliebte Ziele für Touristen. Zudem ist die kykladische Architektur auf Santorini stark vertreten und einige wenige Bauten sind noch im venezianischen Stil erhalten. Ein besonderes Highlight ist hierbei der Besuch in der Kirche Ieros Naos Agiou Ioannou tou Baptistou. Da Santorini griechisch-orthodox geprägt ist, gibt es allerdings überall viele Kirchen, von denen einige auch besichtigt werden können. Des Weiteren finden sich auf Santorini zahlreiche Strände. Auf vielen von ihnen ist das Oben-ohne-Sonnenbaden erlaubt und andere sind richtige FKK-Strände. Gern genutzt sind zudem die Wanderrouten und der Reiterhof von Santorini.

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Melanie Pigorsch
Seit vielen Jahren berät Melanie Pigorsch Ihre Kunden, wenn es um die schönste Zeit des Jahres geht. Seit ihrem Start in der Touristik schlägt Ihr Herz für Kreuzfahrten. Neben den am meisten nachgefragten Kreuzfahrten von AIDA und TUI Cruises, kennt sich Melanie Pigorsch auch bestens im Segment der internationalen Reedereien aus und ist dabei besonders angetan von den Schiffen von Cunard und Holland America.

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