Kreuzfahrthafen Kopenhagen

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© Peter O'Toole - shutterstock.com

Der Tourismus und insbesondere die Kreuzfahrtbranche sind wichtige Wirtschaftsfaktoren von Kopenhagen. Das wird vor allem daran deutlich, dass die dänische Stadt insgesamt über vier Kreuzfahrtterminals verfügt. Hatten bis vor Kurzem noch zwei größere Kreuzfahrtterminals ausgereicht, so wurde der Ansturm von Kreuzfahrtreisenden in Kopenhagen so groß, dass ein neues Terminal nötig wurde. Dieses ist im Norden der Stadt zu finden und ergänzt die eher südlich gelegenen Kreuzfahrtterminals. Die einzelnen Terminals sind über die Buslinie 26 untereinander und mit dem Stadtzentrum verbunden, wobei sich das Erreichen der Innenstadt vom neuen Terminal aus aktuell noch als etwas schwierig erweist.

Die vier Kreuzfahrtterminals von Kopenhagen heißen Langeline, Freeport, Nordre Tolbod und Ocean Quay. In Langeline halten zahlreiche Kreuzfahrtschiffe aus aller Welt und bringen interessierte Gäste in die Stadt. Freeport ist hingegen der Ausgangs- beziehungsweise Endpunkt vieler Kreuzfahrtschiffe, die in Kopenhagen beginnen oder enden. Von Nordre Tolbod aus fahren viele Ausflugsboote zu unterschiedlichen Zielen, oftmals aber zur königlichen Yacht Dannebrog. Ocean Quay ist das neueste Cruise Terminal von Kopenhagen. Es liegt ganz im Norden und es ist angedacht, dass hier in Zukunft 60% aller in Kopenhagen ankommenden Kreuzfahrtschiffe abgefertigt werden.

Der große Vorteil an Kopenhagen ist, dass eine enge Verbindung zwischen den einzelnen Kreuzfahrtterminals und der Innenstadt besteht. Touristen haben es somit leicht, sich vor Ort zurecht zu finden und zu den Sehenswürdigkeiten und Häfen zu gelangen. Sehr angenehm ist ferner, dass die Gäste in Kopenhagen am Langeline Pier eine Touristeninformation finden und von einer „Welcome Crew“ empfangen werden, die Stadtpläne an Interessierte verteilt.

Die Seele Kopenhagens – das zeichnet die dänische Stadt aus

Kopenhagen verkörpert als Hauptstadt Dänemarks das Wesen des europäischen Landes sehr gut. Die Häuser sind recht klein und ansprechend gehalten und vor allem im Stadtteil Nyhavn besonders farbenfroh. Insgesamt leben etwa 580.000 Einwohner in Kopenhagen, die vor allem im Brauereiwesen, in der Pharmaindustrie, im Baubereich und in der Tourismusbranche tätig sind. Diese Menschen sind sehr herzlich und aufgeschlossen. So treffen sich häufig unzählige Menschen am Kreuzfahrthafen Kopenhagen, wenn ein großes Kreuzfahrtschiff einläuft, um die Gäste willkommen zu heißen. Die Währung in Kopenhagen ist die Dänische Krone und die Durchschnittstemperaturen liegen zwischen 5-11,1°C. Nicht zuletzt ist Kopenhagen reich an Kultur und besitzt neben Opern und Theatern zahlreiche Parks, Museen und Kirchenspielgemeinden.

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© Scanrail1 – shutterstock.com

Viel zu erleben – diese Sehenswürdigkeiten sind vom Kreuzfahrhafen Kopenhagen aus gut zu erreichen

Die weltberühmte Meerjungfrau von Kopenhagen ist nur wenige Schritte von den Kreuzfahrthäfen Langeline und Nordre Tolbod entfernt. Ein großes Highlight stellt zudem das Hafenviertel Nyhavn dar, in dem es zahlreiche Cafés und Restaurants gibt, die einen großartigen Ausblick auf das Wasser erlauben. Die Innenstadt ist sehr traditionell gehalten und hat nichts von ihrem Charme verloren, auch wenn im 19. Jahrhundert die ehemalige Befestigungsanlage entfernt wurde. Des Weiteren ist die Architektur von Kopenhagen beeindruckend, deren markanteste Merkmale wohl die Kupferdächer und Turmspitzen sind. Schlösser wie die Amalienborg sind vom Hafen aus gut zu erreichen und viele Gäste der Stadt nutzen ihren Aufenthalt für eine unterhaltsame Kanalfahrt oder eine Fahrradtour auf den gut ausgebauten Strecken und Wegen.

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Melanie Pigorsch
Seit vielen Jahren berät Melanie Pigorsch Ihre Kunden, wenn es um die schönste Zeit des Jahres geht. Seit ihrem Start in der Touristik schlägt Ihr Herz für Kreuzfahrten. Neben den am meisten nachgefragten Kreuzfahrten von AIDA und TUI Cruises, kennt sich Melanie Pigorsch auch bestens im Segment der internationalen Reedereien aus und ist dabei besonders angetan von den Schiffen von Cunard und Holland America.

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