Der Indische Ozean – der Riese der Südhalbkugel

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Der Indische Ozean ist der drittgrößte Ozean der Welt. Im Unterschied zum Atlantik und Pazifik liegt er nicht auf dem gesamten Erdball verteilt, sondern vornehmlich auf der Südhalbkugel. Während der Pazifische und Atlantische Ozean auch als Pazifik und Atlantik bekannt sind, wird der Name Indik nur selten benutzt. Der Indische Ozean zeichnet sich durch eine Vielzahl wunderschöner Sandstrände und einem kristallklaren Meer aus. Zudem gibt es hier von den Vanille-Inseln über die Paläste und Heiligtümer Indiens bis hin zu großen Metropolen alles zu erleben.

Wichtige Daten zum Indischen Ozean im Überblick

Afrika, Asien und Australien grenzen an den Indischen Ozean, der mit seiner Fläche von 74,9 km² der drittgrößte Ozean der Welt ist. Ein Merkmal dieses Ozeans besteht darin, dass er in viele kleinere Gewässer unterteilt ist und somit zahlreiche Nebenmeere besitzt. Hierzu gehören unter anderem das Arabische Meer, der Persische Golf und das Rote Meer. Diese verschiedenen Nebenmeere mit eingeschlossen, besitzt der Indische Ozean ein Wasservolumen von 291,9 Millionen km³. Der Meeresboden des Indischen Ozeans ist unterschiedlich aufgebaut. Ein mittelozeanischer Rücken ist hier ebenso zu finden wie Tiefseebecken und Meerestiefs. Zudem befinden sich im indischen Ozean tektonische Platten. Wenn diese in Bewegung geraten, kommt es gelegentlich zu Erdbeben.

Inseln und Häfen im Indischen Ozean

Die Anzahl an Inseln und Anrainerstaaten im und rund um den indischen Ozean ist denkbar groß. Diese sind auf den Kontinenten Afrika, Asien und Australien zu finden. Einige der bekanntesten sind Südafrika, Tansania, Sudan, Ägypten, Israel, Saudi-Arabien, Katar, Pakistan, Indien und Australien. Wegen ihrer großen Distanz zueinander, zeichnen sich diese verschiedenen Anrainerstaaten durch ganz unterschiedliche Kulturen und Lebensweisen aus. Des Weiteren gibt es vielfältige Inselstaaten im Indischen Ozean. Dies sind unter anderem Madagaskar, Sri Lanka und Mauritius. Das französische Departement La Réunion ist hierbei besonders für seinen Vanilleanbau bekannt.

Der Indische Ozean wurde von jeher für den Transport von Handelsgütern genutzt. Des Weiteren sind die einzelnen Anrainerstaaten im Indischen Ozean, wegen der kulturellen Vielfalt und der atemberaubenden Natur im vor Ort, beliebte Reiseziele für Touristen. Aus diesem Grund sind rund um den Indischen Ozean zahlreiche Häfen und Hafenstädte zu finden. Diese sind mit Dschibuti, Durban (Südafrika), Sansibar-Stadt (Tansania) und Pemba (Mosambik) vor allem in Afrika zu finden. Doch auch in Asien und Australien sind mit Aden (Jemen), Karatschi (Pakistan), Kalkutta, Melbourne und Perth ganz vielfältige Häfen zu finden.

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Der Indische Ozean und die Kreuzschifffahrt

Immer häufiger ist der Indische Ozean das Ziel von Kreuzfahrtreisen. Das liegt daran, dass sich rund um den Ozean alles befindet, was sich die Gäste einer Kreuzfahrt wünschen. Lange, weiße Sandstrände und kristallklares Meer erfreuen das Auge des Betrachters. Das Klima ist sehr warm und angenehm und begünstigt eine lebendige und artenreiche Flora und Fauna. Während der Stunden an Bord kann die herrliche Freiheit des Meeres genossen und so manches Sonnenbad genommen werden.

Besonders beliebt sind ferner die Landgänge während einer solchen Kreuzfahrt. Vor allem in Indien gibt es eine Menge Tempelanlagen und Kulturgüter zu entdecken. Die afrikanische Lebensart lässt sich an den Küsten des Indischen Ozeans erleben. Und in Australien locken verschiedene Metropolen mit ihren Besonderheiten. Eine große Zahl der Kreuzfahrtgäste nutzt die geführten Landgänge der Reedereien, um mit den Highlights und Sehenswürdigkeiten der einzelnen Destinationen vertraut zu werden. Ebenso ist es aber möglich, die einzelnen Länder und ihre Besonderheiten eigenständig zu erkunden.

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Thomas Rolf
Den Entdeckergeist hat Thomas Rolf vor vielen Jahren bei sich entdeckt. Schon in der Ausbildung zum Reiseverkehrskaufmann Anfang der 90er Jahre haben es ihm insbesondere Kreuzfahrten angetan. Heute ist er quasi ein wandelndes Lexikon, wenn es um Reisen auf dem Wasser geht. Der heutige Geschäftsführer der Astoria Kreuzfahrten-Zentrale selbst favorisiert das Mittelmeer für seine persönliche Kreuzfahrten: Und dies aus ganz einfachen Gründen: "Es gibt viele traumhafte Orte zu entdecken und in zweieinhalb Stunden Flugzeit ist man auf dem Schiff."

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